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Aufschlagszahlungen bei Betreibermodellen

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Logivest und Stephan Meyer Management Consulting präsentieren Marktanalyse / Aufschlagshöhen bei Kontraktlogistikdienstleistern zwischen neun und zehn Prozent

Der Logistikmarkt ist im Umbruch. Hochautomatisierte Anlagen und der damit einhergehende Investitionsbedarf führen dazu, dass sogenannte „Betreibermodelle“ an Relevanz gewinnen. So bleibt typischerweise die Logistikimmobilie inkl. der immobilen Assets im Besitz des Auftraggebers, während der Logistikdienstleister den Betrieb übernimmt.

Eine Win-Win-Situation, bei der jedoch von Seiten der Auftraggeber oft noch Unsicherheit herrscht. Ein Grund der Skepsis liegt in den Aufschlägen, welche die Dienstleister in ihre Kalkulation einbeziehen. Anders als die herkömmlichen Faktorkosten, sind Höhe und Zusammensetzung dieser Zahlungen oft schwer nachvollziehbar. So gehen viele Auftraggeber davon aus, dass sich die Spannbreite zwischen fünf und fünfzehn Prozent bewegt. Fälschlicherweise, wie eine repräsentative Umfrage der Logivest GmbH zusammen mit Stephan Meyer Management Consulting zeigt.

Befragt wurden Logistikberater und Auftraggeber zu den Aufschlägen konkreter Projekte der letzten Jahre. Für die Analyse wurde der Aufschlag als kombinierter prozentualer Aufschlag auf die direkten und indirekten Kosten des operativen Betriebs definiert, um sowohl die Gemeinkosten als auch den Gewinn des Kontraktlogistikdienstleisters abzudecken. Ausgangsszenario sollte dabei jeweils ein reines Lagerlogistikgeschäft und ein Betreibermodell in Deutschland sein, bei dem der Kunde Immobilie, Assets und Lagerverwaltungssystem unentgeltlich zur Verfügung stellt und der Logistikdienstleister die Anlage mit eigenem Personal betreibt. Ferner sollten die Projekte eine Vertragslaufzeiten von mindestens fünf Jahren und einen Jahresumsatz von drei bis acht Millionen Euro haben.

Aufschlagskalkulation zwischen neun und zehn Prozent

Das Ergebnis zeigt eine deutliche Tendenz zu Aufschlägen zwischen neun und zehn Prozent. Inklusive Ausreißer durch besonders große, renommierte Projekte mit geringeren Aufschlägen und kleinere, risikobehaftete Projekte mit höheren Aufschlägen, liegt der Mittelwert der Umfrage bei 9,7 %.

„Das Ergebnis deckt sich sehr gut mit meinen Erfahrungen aus den eigenen Projekten und der steigenden Anzahl von Betreibermodellen im Markt.“, so der Unternehmensberater Stephan Meyer. „Mit diesem Resultat können wir Auftraggebern einen guten Richtwert – und damit auch mehr Einblick bei der Bewertung dieser Outsourcing-Variante – an die Hand geben.“

„Unser Ziel ist es, die Interaktion zwischen Auftraggebern und Logistikdienstleistern zu unterstützen und die Qualität in der Zusammenarbeit weiter zu steigern“, sagt Kuno Neumeier, Geschäftsführer der Logivest. Bereits 2019 hatte die Logivest zusammen mit Stephan Meyer den LogiVisor Award initiiert, um Logistikdienstleister und Auftraggeber auf einer zentralen Plattform zusammenzubringen und innovative Logistiklösungen zu präsentieren. Mit der aktuellen Analyse stellen die Initiatoren nun einen wichtigen Richtwert für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei Betreibermodellen zur Verfügung.

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