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GVZ Berlin Süd

Allgemein

Das Güterverkehrszentrum Berlin Süd Großbeeren ist das Herzstück der Top-Logistikregion Berlin / Brandenburg und zugleich das leistungsstärkste GVZ im gesamten ostdeutschen Raum.

Durch die steigende endogene Logistiknachfrage durch die Weltmetropole Berlin sowie die zentrale Lage in Kontinentaleuropa existieren gleich zwei Wachstumsfaktoren des Standorts. Das GVZ Großbeeren ist für viele Logistiker ein wichtiges Tor nach Osteuropa, vor allem die Nähe zur polnischen Grenze bietet dabei zahlreiche mögliche Geschäftsfelder.

Das GVZ verfügt über ein Terminal für kombinierten Verkehr, welches sich östlich der berühmten Anhalter Bahn befindet. Die Anhalter Bahn verbindet die drei Bundesländer Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Das Terminal für kombinierten Verkehr (KV) besteht aus einem großen Container-Umschlagbahnhof mit zwei leistungsstarken Portalkränen, 700 Meter Gleisen und einer breiten Zufahrt für Lastzüge. Pro Jahr können dort bis zu rund 100.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) umgeschlagen werden. Das heißt, das Terminal bietet Kapazitäten für circa 100.000 ISO-Container à 20 Fuß (etwa 6 Meter).

Das GVZ fungiert als Schnittstelle für die Güterverkehrsströme der Region. Von dort aus sind schnelle Anbindungen nach Leipzig und München, an die Nordseehäfen in Bremerhaven und Hamburg, aber auch nach Russland und in das Ruhrgebiet möglich. Der direkte Anschluss an die Schienennetze der Deutschen Bahn AG ermöglicht den Mitarbeitern außerdem optimale Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr. Zudem verfügt das Güterverkehrszentrum über zwei Anschlussstellen an die B 101 und befindet sich in direkter Nähe zum Berliner Ring, von dem aus kleinere Fuhren in den Berliner Stadtraum gelangen.

Das Gelände erstreckt sich auf circa 400 Hektar Brutto- und 220 Hektar Nettogesamtfläche. Davon ist das Terminal für den kombinierten Verkehr ausgenommen. Insgesamt sind im GVZ Berlin Süd Großbeeren rund 80 Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen mit mehr als 9.300 Mitarbeitern angesiedelt.

 

Key-Facts

Grundstücks- und Logistikflächen

  • Gesamtgröße der Flächen: rund 400 Hektar (ohne KV-Terminal)
  • Nettobaufläche: 220 Hektar (ohne KV-Terminal)


Lage

  • Großbeeren ist eine Gemeinde im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg
  • Südliches Berliner Umland, 5 Kilometer von Berlin entfernt
  • Nahe der polnischen Grenze


Infrastruktur

  • Unmittelbarer Anschluss an die vierspurige B 101 (zwei Anschlussstellen)
  • A 10, Berliner Außenring (5 km)
  • Anschluss an den Berliner Eisenbahnring
  • KV-Terminal östlich der Anhalter Bahn (Bahnstrecke Berlin-Halle)
  • 700 Meter Gleislänge
  • 2 Portalkräne
  • Direkter Anschluss an die Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-Leipzig-München
    Flughafen Berlin-Schönefeld (20 km)


Mietpreise in der Region

  • ca. 3,50 - 5,50 EUR / m²
  • Neubau in der Region Berlin/Brandenburg: 4,00 - 7,50 EUR / m²


Grundstückspreise

  • ca. 50 - 100 EUR / m²


Steuerhebesätze

  • Gewerbesteuerhebesatz: 315 v. H.
  • Grundsteuer A: 301 v. H.
  • Grundsteuer B: 340 v. H.

Wirtschaftliche Entwicklung

Der Baubeginn des Güterverkehrszentrums Berlin Süd Großbeeren erfolgte am 25.07.1995. Nach der Wiedervereinigung kam es zu vermehrten Verkehrsströmen, weshalb die Landesregierungen in Berlin und Brandenburg den Bau von drei GVZ in der Region veranlassten. Neben dem Standort Großbeeren entstanden die Güterverkehrszentren Berlin West Wustermark/Brieslang und in Berlin Ost Freienbrink.

Die gute Lage und Anbindung machten das GVZ Berlin Süd Großbeeren schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt. Bereits 2005 wurde umliegendes Gelände erschlossen und erweitert. In den Jahren darauf folgten weitere Ausbauprojekte – Erweiterungsflächen wie „Am Lilograben“ und „An der Anhalter Bahn“ vergrößerten das Gelände des Güterverkehrszentrums um weitere 45 Hektar. Das bereits bestehende KV-Terminal wird durch eine Brücke mit den neuen Flächen verbunden.

Bis heute hat sich der Logistikstandort Großbeeren zu dem bedeutendsten in Ostdeutschland entwickelt. Die optimale Anbindung an das Schienen- und Straßennetz ermöglicht enorme Umschlagmengen im Jahr.


Anbindung

Zugang zum Straßennetz

Das GVZ Berlin Süd Großbeeren besitzt zwei direkte Anschlüsse an die Bundesstraße B 101, die durch drei Bundesländer führt. Sie beginnt in Berlin und verläuft über Brandenburg, Sachsen-Anhalt und endet in Aue in Sachsen. Außerdem befindet sich die Bundesautobahn A 10 in fünf Kilometer Entfernung, die rund um Berlin verläuft. Über den sogenannten Berliner Ring können kleinere Güter in den Berliner Raum transportiert werden.

Durch die zentraleuropäische Lage können wichtige Handelspartner in Osteuropa optimal erreicht werden. Gerade für den Lkw-Güterverkehr ist die direkte Nähe zur polnischen Grenze ein enormer Vorteil.

Zugang zum Schienennetz

Alle Gleisanlagen sind mit denen der Deutschen Bahn Netz AG über nicht elektrifizierte Schnittstellen verbunden. Die Eisenbahninfrastruktur wird von der IPG mbH betrieben. Sie besteht aus mehreren Gleisen, die den Güterverkehr mit wichtigen Handelspartnern in verschiedenen Städten ermöglicht. Das Terminal für den kombinierten Verkehr wird von der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene – Straße GmbH (DUSS) betrieben. Über den großen Containerumschlagbahnhof können jährlich bis zu 100.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) umgeschlagen werden. Zudem besitzt das GVZ Anschlüsse an die umliegenden Regionalbahnhöfe, sodass Mitarbeiter den Logistikstandort problemlos und ohne Auto erreichen können.

Erreichbarkeit von Flughäfen

Das Güterverkehrszentrum ist nur 20 Kilometer vom Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) entfernt. Über die angrenzende A 10 kann der BER in wenigen Minuten erreicht werden. Im Zuge der Globalisierung und der Ausweitung des E-Commerce ist der schnelle Transport über verschiedene Verkehrswege ein bedeutender Faktor. Berlin ist dafür ein wichtiges Drehkreuz – auch für den Luftfrachtverkehr.



Angesiedelte Unternehmen

Die gute Anbindung und die kostengünstigen Mieten sind für viele nationale und internationale Unternehmen aus den verschiedensten Branchen attraktiv. Insgesamt haben sich rund 80 Betriebe mit fast 10.000 Beschäftigten im GVZ Berlin Süd Großbeeren niedergelassen, darunter Logistikstandorte namhafter Unternehmen wie Lidl, Aldi, DHL und der Deutschen Bahn. Das GVZ setzt sich zudem für grüne Unternehmen und Betriebsabläufe ein. Synergieeffekte werden beispielsweise durch die gemeinsam genutzten Serviceangebote erzielt. Hierzu zählen der Verleih von Maschinen und die Nutzung der ansässigen Werkstadt. Außerdem arbeiten unterschiedliche Unternehmen zusammen: Zum Beispiel organisiert die ansässige Firma Fiege die Logistik für Zalando.
Auf dem GVZ-Gelände werden die verschiedensten Dienstleistung- und Serviceangebote angeboten. Beispielsweise werden diverse Flurbeförderungsmittel wie Gabelstapler vom Unternehmen Flötgen verkauft, vermietet und gewartet sowie Hebe- und Arbeitsbühnen verliehen. Und auch Reparaturservices und die Montage von Lkw-Reifen sowie Transportkälteanlagen werden im Bereich des GVZ angeboten.

Zudem setzt der Logistikstandort auf moderne Heizungsanlagen, ESFR-Sprinkler, innovative LED-Beleuchtungen in den Hallen sowie eine moderne Abfalltrennung- und -reduzierung, um auch innerhalb der Betriebe nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen.

Das GVZ Berlin Süd Großbeeren ist außerdem Gesellschafter der Deutschen GVZ-Gesellschaft mbH (DGG).


Lage des GVZ Berlin Süd Großbeeren

In der Region Berlin/Brandenburg sind insgesamt drei Güterverkehrszentren vertreten. Neben dem GVZ in Großbeeren, befinden sich westlich von Berlin das GVZ in Wustermark/Brieslang und östlich das GVZ in Freienbrink.

Die östliche Lage und die damit verbundene Nähe zur polnischen Grenze ermöglicht einen guten Güteraustausch mit dem osteuropäischen Raum. Neben täglichen Fahrten nach Russland beziehungsweise Asien finden regelmäßige Fahrten nach Nordrhein-Westfahlen und zu den wichtigen deutschen Seehäfen statt. Das ausgebaute Schienennetz verbindet das GVZ außerdem mit dem sächsischen Raum (Halle / Leipzig) und dem bayerischen Raum (Nürnberg/München). Ein weiterer Vorteil ist die direkte Anbindung an die B 101. Die Bundesstraße beginnt in Berlin und endet in Aue. Somit ist auch der süddeutsche Raum optimal angebunden.

Die Nähe zum Berliner Ring ermöglicht zudem den Transport von Gütern nach Berlin und ins Berliner Umland und ist somit vor allem für kleinere Waren geeignet. Während die Eisenbahninfrastruktur von der IPG mbH betrieben wird, betreibt die Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene – Straße (DUSS) das KV-Terminal.

Top-Logistikregion Berlin / Brandenburg

Die gute Lage und Anbindung an den osteuropäischen Raum macht die Region zum Top-Logistikstandort. Beim europäischen GVZ-Ranking 2020 hat Berlin Süd Großbeeren den fünften Platz belegt und liegt in den Bereichen intermodale Verkehrsverlagerung, grüne und urbane Logistik sowie Bedeutung des GVZ für die Region weit vorne.

Das GVZ in Großbeeren befindet sich im Landkreis Teltow-Fläming. Die weltweit bekannte Metropole Berlin ist nur wenige Kilometer entfernt. Diese Nähe lockt viele nationale und internationale Unternehmen an. Die kostengünstigen Mieten in Verbindung mit einer optimalen Anbindung machen den Standort sehr attraktiv. Durch die rasante Entwicklung des Berliner Umlands ergeben sich viele Potenziale für Verlader und Logistikdienstleister. Das spiegelt sich in der Neubauentwicklung wider: Deutschlandweit liegt die Region auf dem zweiten Platz. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist das Volumen an Neubauten gestiegen, es lag 2020 bei 355.000 Quadratmetern.

Die Hauptstadt ist mit ihren knapp 3,8 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands. Dementsprechend hoch ist die Kaufkraftsumme und Nachfrage nach Logistikimmobilien.

Ihr persönlicher Ansprechpartner für die GVZ Berlin Süd
Maximilian Vock
Maximilian Vock
Consultant Industrial & Logistics (Letting)