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GVZ Dresden

Allgemein

Dresden ist die Hauptstadt des Bundeslands Sachsen und liegt im südöstlichen Teil von Deutschland mit kurzen Wegen nach Polen und Tschechien. Die Stadt hat ihre wirtschaftlichen Stärken in der Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen Hightech, Greentech und Robotik. Bedeutende Firmen sind etwa das Fraunhofer Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP), ITM Linde Electrolysis, 5G Lab Germany der TU Dresden, VEM Sachsenwerk sowie die „Gläserne Manufaktur“ von Volkswagen, in der das E-Modell ID.3 hergestellt wird.

Der Logistikstandort Dresden gehört zur Logistikregion Sachsen, in der das etwa 130 Kilometer entfernte Leipzig einer der kraftvollsten Logistikstandorte in Europa ist. Wegen der Zentralität von Leipzig hatte der Logistikdienstleister DHL vor Jahren sein europäisches Luftfrachtdrehkreuz von Brüssel dorthin verlegt. Der Logistiker Dachser ist seit 1992 in Sachsen vertreten, seit 2013 residiert die Dresdener Filiale in Radeburg und bietet European Logistik und Kontraktlogistik an.

Die Güterverkehrszentrum (GVZ) Dresden ist im nördlichen Stadtteil Friedrichstadt auf einer Industriebrache mit insgesamt 270.000 Quadratmeter Fläche angesiedelt. Außergewöhnlich für das GVZ ist die Nähe zur Dresdener Innenstadt, die nur drei Kilometer entfernt ist. Ein weiterer Vorteil ist die zum Teil kreuzungsfreie vierspurige Straßenanbindung an das Autobahnnetz. Der zugehörige Autohof mit Tank- und Serviceanlagen sowie 80 Stellplätzen für Lkw ist lediglich zwei Kilometer entfernt.

Und noch mehr spricht für das GVZ Dresden: Der Binnenhafen an der Elbe ist nur zwei Kilometer entfernt, der Flughafen in Dresden-Klotzsche elf Kilometer. Zudem führen alle wichtigen Eisenbahnstrecken über den Bahnhof Friedrichtstadt.

Key-Facts

Grundstücks- und Logistikflächen

  • Gesamtgrröße der Flächen: 73 Hektar
  • Nettofläche: 39 Hektar


Lage

  • Im südöstlichen Teil des Bundeslandes Sachsen
  • Gut zu erreichen sind die Industrieregionen Halle-Leipzig und Lausitz, das GVZ Südwestsachsen in Chemnitz sowie Polen im Osten sowie Tschechien im Süden.


Infrastruktur

  • Straßenanschluss an die Bundesautobahnen A 4, A 13 und A 17 (nur jeweils zwei Kilometer entfernt als Ost-West- sowie Nord-Süd-Achsen)
  • Anschluss an die Bundesstraßen B 6, B 97, B 170, B 172, B 173 (alle nur einen Kilometer entfernt)
  • KV-Terminal: Gleisanschluss mit Schienenverbindungen nach Ruhrgebiet / Westfalen, zu den deutschen Seehäufen, Tschechien (Grenzübergang Bad Schandau) und Polen (Grenzübergang Horka), alle Eisenbahnverbindungen passieren den Bahnhof Dresden-Friedrichstadt, der an das KV-Terminal angeschlossen ist. Der Binnenhafen an der Elbe liegt ebenfalls im Stadtteil Friedrichstadt und ist nur zwei Kilometer entfernt. Von dort verkehren regelmäßig Schiffe zum Hamburger Hafen sowie nach Tschechien. Die Strecke zum Flughafen Dresden-Klotzsche beträgt nur elf Kilometer


Mietpreise in der Region

  • 4,50 - 5,70 EUR / m² (Neubau)

Steuerhebesätze

  • Gewerbesteuerhebesatz: 450 v. H.
  • Grundsteuer A: 280 v. H.
  • Grundsteuer B: 635 v. H.

 

Wirtschaftliche Entwicklung

Das GVZ Dresden ist ein Mehrstandortmodell, bestehend aus den Teilstandorten Speditionszentrum, Terminal für kombinierten Verkehr (KV), Hafen, Autohof und verschiedenen Erweiterungsflächen. Der Start der Entwicklung des ehemaligen Bahnareals begann mit der Gründung der GVZ-Entwicklungsgesellschaft Dresden, die 1997 die Grundstütze von der Deutschen Bahn AG erworben hatte. Eröffnet wurde das GVZ am 9. Mai 2001. Die ersten Ansiedler waren die Leipziger Spedition Emons sowie das Logistikzentrum der Dresdener VW-Manufaktur.

Der KV-Umschlagbahnhof ging 2005 in Betrieb. Zudem gibt es dort einen Logistikhof, der über umfangreiche Lager- und Büroflächen verfügt und seit 2008 von der Deutschland Schenker AG genutzt wird. Abgerundet wird die Firmenvielfalt auf dem Gelände durch ein Archivgebäude der Deutschen Bahn, einen Malerfachmarkt sowie einen Baubetrieb.

Dresden hat ca. 562.000 Einwohner. Die Wirtschaftsregion der Landeshauptstadt besticht durch eine Fülle von Hightech-Unternehmen – dazu passt, dass die Technische Universität Dresden Teil der europäischen Universitätsgemeinschaft Eutopia geworden ist. Dieses Netzwerk aus neun Hochschulen will Studenten und Dozenten auf die Veränderungen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereiten.

Zu den bedeutenden oder innovativen Unternehmen der Stadt zählen ITM Linde Electrolysis, 5G Lab Germany der TU Dresden, VEM Sachsenwerk, Infineon Technologies, Elbe Flugzeugwerke, Technische Werke Dresden sowie die gläserne Manufaktur von Volkswagen, in der das E-Modell ID.3 produziert wird.

Das GVZ Dresden ist eine wichtige südostdeutsche Güterdrehscheibe für den nationalen und internationalen Verkehr. Die direkte Anbindung an die Bundesautobahnen A 4, A 13 und A 17 (alle nur ca. zwei Kilometer entfernt) sowie die Bundesstraßen B 6, B 97, B 170, B 172, B 173 (alle nur einen Kilometer entfernt) ermöglichen schnellen Güterverkehr zur europäischen Top-Logistikregion Leipzig, zum GVZ Südwestsachsen sowie nach Polen und Tschechien.

Anbindung

Zugang zum Straßennetz

Das GVZ Dresden-Friedrichstadt ist nur zwei Kilometer von den Bundesautobahnen A 4, A 13 und A 17 entfernt. Die Bundesstraßen B 6, B 97, B 170, B 172 und B 173 führen direkt zum GVZ.

Zugang zum Schienennetz

Sämtliche wichtige Haupttrassen des Eisenbahnnetzes führen über den Bahnhof Dresden-Friedrichstadt. Das KV-Terminal des GVZ ist dort direkt angebunden. Über den Schienenweg gibt es in Richtung Westen Anbindung an Nordrhein-Westfalen, in Richtung Norden zu den Seehäfen Hamburg und Bremerhaven, in Richtung Süden nach Tschechien (Grenzübergang Bad Schandau) und in Richtung Osten nach Polen (Grenzübergang Horka).

Erreichbarkeit von Häfen

Der Alberthafen an der Elbe liegt ebenfalls im Stadtteil Friedrichstadt und ist vom GVZ nur zwei Kilometer entfernt. Dort sind Containerlogistik, Schwergut- und Projektladung, Umschlag von Massengut, Containerservice und Containerhandel möglich. Zudem bietet dieser Binnenhafen einen Fuhrpark mit multimodalen Fahrzeugkombinationen an. Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH betreibt neben dem Dresdener Hafen unter anderem auch die Anlagen Decin und Lovosice (beide in Tschechien). Internationale Vernetzung ist also gewährleistet.

Erreichbarkeit von Flughäfen

Der internationale Flughafen Dresden-Klotzsche ist elf Kilometer vom GVZ entfernt. Der Airport wird unter anderem von der Lufthansa angeflogen. Zum Logistikdrehkreuz am Flughafen Leipzig sind es über die Autobahnen A 4 und A 14 etwa 130 Kilometer.


Angesiedelte Unternehmen

Auf dem Gelände des GVZ Dresden haben sich unterschiedliche Unternehmen niedergelassen. Dazu gehört die nordrhein-westfälische Spedition Emons, deren Cargo-Tochter das KV-Terminal betreibt. Zudem gibt es dort das Logistikzentrum der „Gläsernen Manufaktur“ von Volkswagen.

Die Deutschland Schenker AG nutzt seit 2008 einen Logistikhof mit umfangreichen Lager- und Büroflächen. Weiter befinden sich auf dem Gelände ein Archivgebäude der Deutschen Bahn, der Malerfachmarkt Schlau sowie der Baubetrieb Jaeger.

Lage des GVZ Dresden

Das GVZ Dresden profitiert von der geografischen Lage und Nähe zu Osteuropa mit Tschechien und Polen in unmittelbarer Nachbarschaft. Zum Grenzübergang nach Tschechien in Bad Schandau sind es über die Bundesautobahn A 17 sowie die Bundesstraße B 172 in Bad Schandau 52 Kilometer. Zum Grenzübergang nach Polen in Horka gelangt der Verkehr über die Bundesautobahn A 4 nach rund 107 Kilometern.

Eine Besonderheit des GVZ Dresden ist seine Nähe zur Dresdener Innenstadt, die nur rund drei Kilometer entfernt liegt. Weil das Areal unmittelbar an eine Wohnsiedlung im Stadtteil Friedrichstadt angrenzt, sind die Rückseiten der Lager- und Umschlaghallen durch eine sechseinhalb Meter hohe Schallschutzwand verbunden. Dadurch ist ein Betrieb rund um die Uhr möglich, die Anwohner werden nicht von Lärm belästigt.

Top-Logistikregion Sachsen

Die Top-Logistikregion Sachsen mit den Logistikzentren Dresden, Leipzig und Chemnitz steht für eine große Wirtschaftskraft. Parallel zu leistungsstarken Industrieunternehmen haben sich dort auch erstklassige Logistiker wie etwa DHL angesiedelt. Der Schweizer Logistiker Kühne+Nagel betreibt an allen drei Standorten Dependancen. DB Schenker bietet in drei Geschäftsstellen in Dresden mit der Vernetzung von Luft-, Schienen- und Landverkehr ein großes Dienstleistungsportfolio an. Der bayerische Logistiker Dachser ist seit 1992 in Sachsen vertreten, seit 2013 residiert die Dresdener Filiale in Radeburg und bietet die Bereiche European Logistik sowie Kontraktlogistik an. In Leipzig gibt es seit 2006 ein Versandzentrum von Amazon. Ein Mix aus mittelständischen und internationalen Akteuren sorgt in Sachsen insgesamt für dauerhafte Logistiknachfrage. So sind zwei Autobauer dort angesiedelt: BMW in Leipzig und VW in Dresden.

Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH betreibt neben dem Dresdener Hafen unter anderem auch die sächsischen Anlagen Torgau und Riesa, Roßlau (Sachsen-Anhalt) sowie Decin und Lovosice (beide Tschechien). Eine nationale und eine internationale Wasserwegevernetzung sind also gewährleistet.

Die Region ist an das europäische Netzwerk der Spedition Emons angebunden. Die in Dresden ansässige ITL Eisenbahngesellschaft mbH gehört zum Verbund der Captrain Deutschland-Gruppe und ist Partner für Logistikdienstleistungen auf der Schiene auf der Ost-West-Achse.

Alle logistischen Aktivitäten der Region werden gebündelt und durch das Netzwerk Logistik Mitteldeutschland. Dieser Verein hat 112 Mitglieder aus unterschiedlichen Branchen.

Ihr persönlicher Ansprechpartner für die GVZ Dresden
Dr. Michael Siebdrath
Dr. Michael Siebdrath
Head of Industrial & Logistics (Letting)