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GVZ Duisburg

Allgemein

Das Güterverkehrszentrum Duisburger Hafen ist einer der wichtigsten Standorte für den Warenumschlag in der gesamten Top-Logistikregion Duisburg / Niederrhein.

Die zentrale europäische Lage dieser Logistikregion ermöglicht sowohl die Versorgung des umliegenden Rheinlands beziehungsweise des Ruhrgebiets als auch einen globalen Warenverkehr im europäischen und im transkontinentalen Raum. Der Duisburger Hafen ist mit rund 300 angesiedelten Firmen und einer Gesamtgrundfläche von mehr als 1.550 Hektar der größte europäische Binnenhafen. Er umfasst unter anderem 21 Hafenbecken, acht Containerterminals sowie mehr als 200 Kilometer Gleise. Pro Jahr wird er von mehr als 20.000 Schiffen und rund 25.000 Güterzügen frequentiert. Betrieben wird der Hafen von der Duisburger Hafen AG, welche wiederum eine Tochtergesellschaft der Duisport-Gruppe bildet. Die Duisport-Gruppe wird vom Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Duisburg verwaltet. Der nördliche Teil des Hafens gehört zum Stadtteil Duisburg-Ruhrort, der von seiner günstigen Lage an Ruhr und Rhein profitiert und dadurch einen wichtigen Standortvorteil gegenüber anderen Logistikstandorten aufzuweisen hat.

Mit jährlich 131 Millionen Tonnen umgeschlagenen Gütern per Eisenbahn, Schiff oder Lkw ist der Duisburger Hafen der größte Container-Umschlagsplatz Europas und maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich Nordrhein-Westfalen als führendes Logistikgroßgebiet in Europa etablieren konnte.

 

Key-Facts

Grundstücks- und Logistikflächen

  • Gesamtgröße der Flächen: 1.550 ha
  • Logport-Flächen: 400 ha


Lage

  • Der nördliche Teil des Hafens gehört zum Stadtteil Duisburg-Ruhrort in Nordrhein-Westfalen, gelegen an Ruhr und Rhein.


Infrastruktur

  • Verkehrsknotenpunkt von fünf Autobahnen
  • 21 Hafenbecken
  • 8 Containerterminals mit 21 Containerbrücken
  • 200 km Gleise
  • 5 Importkohleterminals
  • 19 Anlagen für Flüssiggutumschlag


Mietpreise in der Region

  • 4,00 - 4,50 EUR / m²


Steuerhebesätze

  • Gewerbesteuerhebesatz: 520 %
  • Grundsteuer A: 260 %
  • Grundsteuer B: 855 %


Besonderheiten

  • Größter Container-Binnenhafen der Welt
  • Trimodaler Warenumschlag

 

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Geschichte des Duisburger Hafens geht bis ins Jahr 1716 zurück. 1926 wurde die Duisburg-Ruhrorter Häfen Aktiengesellschaft gegründet, der Vorläufer der heutigen Duisburger Hafen AG. Nach der Gründung begann der Bau eines ersten gesicherten Hafenbeckens. In dieser Zeit wurde der Hafen aufgrund seiner Lage in der wichtigsten Montanregion Deutschlands vor allem zum Umschlagsplatz für Erz und Kohle. In den 1980er-Jahren wurde auf der Ruhrgebietskonferenz ein Strukturwandel weg vom Kohle- und hin zum Stückgutumschlag beschlossen. Im selben Jahrzehnt begann der Bau eines ersten Containerterminals. In den 1990er-Jahren folgte die trimodale Ausrichtung der Liegenschaft mit einem Anbindungssystem an das Lkw-, Zug- und Schifffahrts-Verkehrsnetz.

Seit 2000 wirtschaftet die Hafengesellschaft unter dem Namen Duisburger Hafen AG und agiert unter der Dachmarkte duisport.

Aktuell ist der Duisburger Hafen der größte Binnenhafen der Welt und das führende Logistikdrehkreuz in Zentraleuropa. Jährlich werden 20.000 Schiffe und 25.000 Züge abgefertigt sowie mehrere Millionen Container umgeschlagen..

 

Anbindung

Zugang zum Straßennetz

Das GVZ Duisburg bildet einen Verkehrsknotenpunkt von fünf Autobahnachsen:

  • A 2
  • A 3
  • A 40
  • A 57
  • A 59

Über die Straßenverkehrsanbindung können die umliegenden Metropolen wie Köln oder Dortmund und auch Düsseldorf inklusive des Flughafens Düsseldorf schnell und effizient erreicht werden. Über das Autobahnnetz werden auch die Verbindungsmöglichkeiten an den gesamten europäischen Verkehrsraum geboten.

Zugang zum Schienennetz

Der duisport ist der führende Eisenbahntransportknoten in Europa. Das GVZ fungiert dabei als Gateway-Hub für die großen Seehäfen. Durch 30 nationale wie internationale Eisenbahndienstleister und -operateure werden mehr als 100 Ziele im gesamten europäischen Raum erreicht. Darunter finden sich auch transkontinentale Destinationen, wie zum Beispiel Chongqing in China. Über einen eigenen Shuttle-Zug finden in Duisburg täglich Fahrten in die europäische Logistikmetropole Antwerpen statt. Außerdem besteht eine wöchentliche Anbindung an den einzigen Tiefwasserhafen in Deutschland, den Jade-Weser-Port.

Erreichbarkeit von Häfen

Die Region Duisburg ist über den Rhein an die großen Nordseehäfen optimal angebunden. Das GVZ bietet diverse Umschlageinrichtungen für Short-, Sea- und Binnenschiffe. Die multimodale Transportkette des duisports ermöglicht somit die Verladung für jegliche Art von Transportgütern.

 

Angesiedelte Unternehmen

Das GVZ in Duisburg beschäftigt direkt und indirekt 47.000 Angestellte in rund 300 Transport und Logistikunternehmen. Etwa 1.500 Angestellte arbeiten für die duisport-Gruppe.

2019 konnte ein Jahresumsatz von 292,6 Millionen Euro vorgewiesen werden. Insgesamt wurden an den Duisburger Häfen 123,7 Millionen Tonnen Gesamtumschlag erzielt. In der Logistikregion Duisburg / Niederrhein arbeiten verschiedene weltweit tätige Unternehmen aus diversen Branchen, darunter Audi, Danone, DB Schenker DHL, Kühne + Nagel, Mitsubishi und Siemens.

Weitreichende Kooperationen und Partnerschaften

Die duisport-Gruppe kooperiert mit verschiedenen Unternehmen, um neue wirtschaftliche Perspektiven zu erschließen oder auch Forschungsprojekte voranzutreiben. So wurde mit der China Merchants Holding, ein chinesischer Logistikentwickler, ein Vertrag anlässlich der „Neuen Seidenstraße“ geschlossen.

In Partnerschaft mit der Universität Duisburg-Essen wurde zum einen ein 3D-Druck Zentrum auf dem Hafengelände errichtet und zum anderen auch ein Klimaschutzplan entwickelt. So wurde auch ein Konzept mit den angesiedelten Unternehmen entwickelt jährlich mehr als 100.000 Lkw-Fahrten auf die Schiene oder Schifffahrt zu verlegen.

In einer Kooperation mit Innogy werden Solarlösungen und elektrische Transportsysteme entwickelt. Mit der Unterstützung von RWE und der Universität Duisburg-Essen wird der Einsatz von LNG, ein Flüssiggas als Alternative zu Dieselkraftstoff, in hafentypischen Umschlaggeräten demonstriert.

 

Lage und Region

Lage des GVZ Duisburg

Der duisport profitiert von einer besonders günstigen verkehrsgeografischen Lage. Duisburg ist am Niederrhein gelegen, wodurch die anderen drei großen Rheinmündungshäfen Rotterdam, Amsterdam und Antwerpen schnell erschlossen werden können. Der Hafen Rotterdam ist ein besonders wichtiger Anlaufpunkt – mehr als die Hälfte des gesamten Seeverkehrs wird dort abgewickelt. Es bestehen Direktverbindungen zu mehr als 100 Seehäfen in Europa. Darüber hinaus liegt Duisburg inmitten des weitreichenden deutschen Kanalnetzes. So kann über den Rhein-Herne-Kanal das benachbarte Ruhrgebiet und über den Mittellandkanal der norddeutsche und Berliner Raum erschlossen werden. Über den Rhein-Main-Donau Kanal besteht eine Direktverbindung über das Donaugebiet bis ins Schwarze Meer. Seit der Schiffbarmachung von Oberrhein, Main und Neckar sowie der Kanalisierung der Mosel sind der gesamte süddeutsche Wirtschaftsraum, die Schweiz, das Elsass und der lothringische Raum erreichbar.

Neben den diversen möglichen Schiffdestinationen verfügt das GVZ Duisburg über eine hervorragende Anbindung an das deutsche und europäische Schienen- und Autobahnnetz. Der duisport ist ein Verkehrsknotenpunkt von fünf Autobahnen. Somit bieten Infrastruktur und Lage hervorragende Voraussetzungen für einen Güter- und Warenverkehr in die wichtigsten Logistikgebiete des Landes und Europas.

Top-Logistikregion Duisburg / Niederrhein

Die Region Duisburg / Niederrhein nimmt eine zentrale Funktion für den logistischen Warenverkehr sowohl in der regionalen Versorgung des Rheinlands als auch im transnationalen Handel ein. Das Herzstück der Top-Logistikregion bildet das Güterverkehrszentrum Duisburg, der duisport. Der Duisburger Hafen ist der größte europäische Binnenhafen und fungiert als logistisches Gateway für den Hinterlandverkehr. Neben der hervorragende Hafenstruktur wird über den Düsseldorfer Flughafen auch der Luftweg erschlossen. Dort werden jährlich etwa 100.000 Tonnen Fracht umgeschlagen. Die Region ist zudem von einem dichten Autobahn- und Schienennetz durchdrungen. Unter den angesiedelten Logistikdienstleistern herrscht eine starke Kooperationsbereitschaft, sowohl untereinander als auch mit den örtlichen Kommunen und Ausbildungsstätten. Duisburg / Niederrhein gehört zu den neubauintensivsten Logistikregionen des Landes. Begünstigt wird dies zusätzlich durch das hohe Potenzial für Brownfield-Redevelopments in zentraler Lage.

Die Top-Logistikregion bietet sich also zum einen aufgrund ihrer geografischen Lage inmitten Europas und zum anderen aufgrund ihrer hervorragenden Infrastruktur als wichtige Drehscheibe für den logistischen Warenverkehr an.

Ihr persönlicher Ansprechpartner für die GVZ Duisburg
Kresimir Basic
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Head of Letting NRW