fbpx
Bitte klicken Sie auf die Karte um mit der Maus zu zoomen

Points of interest

Karteneinstellungen

Karte
Satellit
+
-

Points of interest

Top-Logistikregion Schwaben

Schwaben

Die Logistikregion Schwaben mit den Zentren Augsburg und Ulm/Neu-Ulm hat eine hohe Industriedichte und ist von Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau, Elektronik und Chemie geprägt. Dabei sticht vor allem der mittelständische Branchenmix heraus, der eine stabile Nachfrage nach Logistikdienstleistungen erzeugt. Infrastrukturell besteht ein Fokus auf Straße und Schiene, der Binnenschifftransport hat keine nennenswerte Bedeutung. Die geografische Lage zwischen den hochpreisigen Standorten München und Stuttgart erhöht die Attraktivität von Neuansiedlungen, da die Preisspanne auf einem deutlich niedrigeren Niveau beginnt als in den beiden Metropolregionen.

Key Facts zur Top-Logistikregion Schwaben

  • Hohe Industriedichte: Eine diversifizierte Branchenstruktur mit zahlreichen mittelständischen Industrieunternehmen sorgt für eine stabile Logistiknachfrage. Gleichzeitig erschwert sie jedoch die Gewinnung von Arbeitnehmern.
  • Attraktive Lage zu moderaten Preisen: Dank der guten Autobahnanbindung nach Osten und Westen ergeben sich Synergieeffekte mit den Top-Logistikregionen Stuttgart und München.
  • Gute Vernetzung: Der hohe Anteil an regional verwurzelten Unternehmen und das länderübergreifende „Logistik-Cluster Schwaben“ ermöglichen eine gute Koordination und Zusammenarbeit innerhalb der Logistikbranche.

  • Spezialisierter Schienentransport: Das Güterverkehrszentren (GVZ) in Ulm dient vor allem der überregionalen Distribution, während das GVZ Augsburg in erster Linie von Verladern aus der regionalen Industrie genutzt wird.

Die Verkehrsinfrastruktur der eher ländlich geprägten Top-Logistikregion Schwaben konzentriert sich auf Straße und Schiene. Sowohl innerhalb der Logistikregion Schwaben als auch hinsichtlich der Anbindung an die Ballungsräume München und Stuttgart ist das Autobahnnetz gut ausgebaut. Über die Autobahn A 8 (Karlsruhe – Augsburg – Salzburg) besteht zudem ein günstiger Anschluss in Richtung Österreich.

Die beiden GVZ in Ulm und Augsburg dienen weitgehend arbeitsteilig der zentralen Distribution beziehungsweise der Versorgung der regionalen Industrie. Allerdings steht im an der Kapazitätsgrenze operierenden GVZ Augsburg, das für Produzenten aus den Bereichen Chemie und Maschinenbau wichtig ist, ein Ausbau der Umschlagspotenziale noch aus. Bis dahin ist das Umschlagsterminal eher für kleinere Logistikverkehre geeignet.

Luftfrachtkapazitäten bestehen nur an den Flughäfen der umliegenden Logistikregionen München und Stuttgart, die zudem beide auf Express- und Spezialtransporte ausgerichtet sind und in puncto Frachtvolumen im Mittelfeld der deutschen Flughäfen rangieren.

Wie die Gesamtwirtschaft ist auch die Logistik in Schwaben vom regionalen Mittelstand mit seinem vielseitigen Branchenmix geprägt. Überdurchschnittlich hohe Flächenanteile werden von Nutzern aus der regional ansässigen Industrie genutzt, insbesondere aus der Chemie- und der Elektronikbranche sowie dem Maschinenbau. Auch Industriebetriebe aus der Papierproduktion und Hersteller von Gummi- und Kunststoffprodukten gehören zu den flächenmäßig bedeutsamsten Nutzern.

Hervorstechend für die Top-Logistikregion Schwaben ist die hohe Konzentration von lokalen Logistikdienstleistern, die häufig seit Längerem in der Logistikregion aktiv sind. Diese Akteure sind untereinander exzellent vernetzt und betreiben ihre Logistikflächen oftmals in Eigennutzung. Entsprechend der mittelständischen Strukturen konzentriert sich der Großteil der bestehenden Logistikimmobilien in der mittelgroßen Flächenklasse zwischen 5.000 und 10.000 m².
Große Umschlags- und Lagerzentren mit Flächen oberhalb von 50.000 m² gibt es hingegen kaum.

Ihr persönlicher Ansprechpartner für die Top-Logistikregion Schwaben

Stefan Moor
Stefan Moor
Logistikimmobilienberater Nordwestbayern
„Schwaben ist nicht nur im Volksmund bodenständig. Doch gerade das macht die Stärke der Region aus: Ein oft unterschätzter Mittelstand sorgt im Industriesektor für eine gute Nachfragesituation, während die Lage zwischen Stuttgart und München sich für viele Akteure als strategisch günstig erweist.“
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen