fbpx

I-Teile

I-Teile sind verbrauchsgesteuerte, geringwertige Teile, die keine hohe Kapitalanbindung verursachen. Ihr prognostizierter bzw. durchschnittlicher Periodenbedarf ist die Grundlage für die Planung des Produktionsprogramms solcher Teile. Für I-Teile wird ein Sicherheitsbestand entsprechend dem geforderten Lieferbereitschaftsgrad und der entsprechenden Kapitalbindung ermittelt. Der Meldebestand sorgt für die Bedarfsauslösung.

II-Teile

Plangesteuerte Teile mit hoher Wertigkeit stellen besondere Anforderungen an die Produktionsprogrammplanung. Die hohe Wertigkeit der II-Teile führt dazu, dass höchstens ein geringer Lagerbestand gehalten wird. Da die Durchlaufzeit solcher Teile meist größer ist als ihre Wiederbeschaffungszeit, muss eine exakte Planung der Bereitstellungstermine erfolgen, d.h., sie werden so eingeplant, dass sie zu dem Zeitpunkt, an dem die Produktionsprogrammplanung einen Kundenauftrag erwartet, bereitstehen.

III-Teile

Auftragsgesteuerte, hochwertige Güter, die einer JIT-Steuerung unterliegen, werden als III-Teile bezeichnet. Die Planung dieser Teile geht grundsätzlich vom Bedarfstermin aus, welcher sich aus vorliegenden Kundenaufträgen ergibt. Für solche Teile werden stets Ressourcen vorgehalten und auf Engpässe untersucht, um bei Auftragseingang eine sofortige Einplanung zu ermöglichen. Die Bedeutung der III-Teile ist so hoch, dass Engpassuntersuchungen Grundlagen für Investitionsentscheidungen bilden können.

24-Stunden-Genehmigung

Die Abkürzung 24/7 bezeichnet die ständige Bereitschaft bzw. Verfügbarkeit einer Dienstleistung oder seltener die Fähigkeit zum Dauerbetrieb eines Gerätes oder einer Maschine. In Deutschland ist statt 24/7 eher 24 h oder "rund um die Uhr" verbreitet. Im Logistikbereich bedeutet das die Erlaubnis zum 24-stündigen Betrieb einer Logistikanlage, also die Möglichkeit der Nachtanlieferung. Diese ist gerade in Bezug auf die Fahrzeiten der Fahrer sowie die Verlagerung des LKW-Verkehrs aus den Stoßzeiten des Berufsverkehrs heraus für die Logistiker von hoher Wichtigkeit.

Warenverteilzentrum

Hier wird die von der Industrie angelieferte Ware in Einzelkommissionen aufgelöst und abnehmerspezifisch verteilt (bestandsloses Transit-Terminal).

Warenwirtschaftssystem

EDV-gestütztes Verfahren zur Erfassung von Warenbewegungsdaten.

Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

Eine Erkenntnis der zurückliegenden Jahre ist es, dass Sachschäden bei Bränden sich nicht nur auf herkömmliche materielle Werte beschränken, sondern in zunehmenden Maße auch die Umwelt betreffen. Um zu verhindern, dass kontaminiertes Löschwasser in die Umwelt gelangt und dort u.a. das Grundwasser verschmutzt, regelt das WHG u.a. die baulichen konstruktiven Maßnahmen zur Löschwasserrückhaltung.

Wechselbrücke

Wechselbrücken sind auswechselbare Behälter, genormt, abstellbar, auf- und absetzbar ohne weitere ortsfeste technische Hilfsmittel.

Werkverkehr

Verkehr zwischen unternehmenseigenen Betriebsstätten.

Wertschöpfung

Umsatzrelevante Leistung eines Unternehmens, z.B. in Form von Fertigung, Montage oder Dienstleistung ohne Berücksichtigung zugekaufter Materalien und Leistungen.

Value Added Services

Mehrwertdienstleistungen = Dienstleistungen die über die angebotene Kerndienstleistung hinausgehen und so einen Mehrwert schaffen.

Verweildauer

Die Lagerverweildauer gibt an, wie lange sich betrachtete Lagerartikel im Lager befinden. Damit ist die Verweildauer abhängig von der Lagerumschlagshäufigkeit.

UKB (Unterkante Binder)

Die Höhe Unterkante Binder (UKB) sollte für eine Standard-Logistikfläche mindestens 10 Meter betragen; für eine Cross-Docking-Fläche sind mindestens 6 Meter UKB nötig. Eine Standardhalle für Kontraktlogistik wird mit einer ebenerdigen eingeschossigen Lagerfläche inklusive Empore für Kleinteilelager, Büros und Sozialräume gebaut. Die Bodenbelastbarkeit der Hallenböden - mindestens 5 Tonnen pro qm - ist ein weiteres Kriterium. Sehr wichtig ist natürlich eine gute Lage an einem Verkehrsknotenpunkt.

Umschlagshalle

Wie dem Namen schon entnommen werden kann, werden in solch einer Halle Waren umgeschlagen, d.h. ihre Verweilzeit ist nur von geringer Dauer (i.d.R. Umschlag innerhalb 24 Stunden). Aufgrund der kurzen Zeitspanne des Lagerns nennt man diese Lagerhalle meist auch „bestandsloses Lager“. Eine optimale Umschlagshalle kennzeichnet sich durch eine hohe Anzahl an Rampen und Toren, eine gute Umfahrbarkeit, eine geringe Hallenhöhe (bis 8 m UKB) und eine geringe Hallentiefe (kurze Verladewege) aus. Beim Betrachten des Verhältnis Büro zu Lagerflächen, stellt man ein Verhältnis von rund 15 (Büro) zu 85 (Lager) Prozent fest, das auf dem hohen Aufwand der administrativen Aufgaben, etwa für Disposition und Auftragsabwicklung, basiert. Nutzer von Umschlagshallen sind hauptsächlich KEP-Dienstleister. Weitere Bezeichnungen für die Umschlagshalle sind etwa Durchlauflager oder Cross-Docking.

Umschlagshäufigkeit

Die Umschlagshäufigkiet gibt an, wie oft der durchschnittliche Lagerbestand eines Produktes in einer Periode einmal komplett aus dem Lager entnommen und ersetzt wurde.

Überladebrücke

Die optimale Entladung des anliefernden LKWs sollte immer eben erfolgen, sprich: Der Stapler sollte direkt von der Halle ohne Niveauversprung in den Laderaum des LKWs fahren. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten. Eine davon ist die sogenannte Überladebrücke. Dabei handelt es sich um eine höhenvariable Konstruktion zur Überbrückung des Höhenunterschieds und Abstands zwischen LKW-Ladefläche und Überladerampe beim Be- oder Entladen. Besonders geeignet ist sie für das Umladen von Waren auf Paletten und bei großen Volumnia, da sie Produkt- und Materialbewegung erheblich beschleunigt. Sie ermöglicht den direkten Ersatz von kleinen Förderfahrzeugen (Gabelstapler, Hubwagen etc.), ohne die Gefahr der Beschädigung der Waren. Der Anprallschutz, z.B. ein an Ladebrücke befestigter Gummi, schützt die Hallenfassade vor Beschädigungen durch die LKWs. Die Vorkonstruktion (umlaufende Plastikschürze) ermöglicht zudem ein trockenes Entladen auch bei Regen. Die andere Variante ist ein Tiefhof.

Third Party Logistics (3PL)

Vergabe von Logistikleistungen an einen Logistikdienstleister, der die "dritte Partei" in dem Handelsgeflecht zwischen Hersteller und dem Handel bzw. Konsumenten darstellt.

Tiefhof

Die optimale Entladung des anliefernden LKWs sollte immer eben erfolgen, sprich: Der Stapler sollte direkt von der Halle ohne Niveauversprung in den Laderaum des LKWs fahren. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten. Um die Differenz von ca. 1,25 m zwischen Oberkante Ladefläche und Hallensohle zu überwinden, wird beim Tiefhof das Areal vor den Verladetoren abgesenkt. Dabei muss auf die Entwässerung geachtet werden. Die andere Variante ist eine Überladebrücke.

Total Return

Der Total Return ist eine Investment-Strategie mit dem Ziel eine möglichst absolut positive Rendite zu erwirtschaften. Selbst im ungünstigsten Fall soll mindestens das investierte Kapital erhalten bleiben. Damit unterscheidet sie sich von Strategien, bei denen nur eine Benchmark in der Wertentwicklung geschlagen werden soll.

Tourenplanung

Festlegung der Anfahrtsreihenfolge der Abladestellen. Man unterscheidet zwischen festen Touren (Tag/Zeit und Fahrstrecke = fix) sowie Touren nach Bedarf.

Tracking and Tracing

Elektronisches System zur Sendungsverfolgung, wobei der Begriff Tracking die Ermittlung des aktuellen Status bezeichnet. Der Begriff Tracing beschreibt die Tatsache, dass der genaue Sendungsverlauf ex post mit allen wichtigen Ereignissen rekonstruierbar ist.

Transitterminal

Das Transitterminal ist ein Warenverteilzentrum, das im Wesentlichen die Kommissionierung und Verteilung der kommissionierten Ware zur Aufgabe hat, ohne dass dort Bestände geführt werden.

Transponder

Begriff setzt sich zusammen aus Transmitter (Sender)und Responder (Empfänger). Transponder bestehen aus Antenne und Chip. Aktive T. verfügen über eigene Stromversorgung, passive werden induziert. T. ermöglichen berührungsfreien Datenaustausch, etwa als Alternative zu Barcodes.

Triple-Net

Werden dem Mieter sämtliche Betriebskosten einschließlich Steuern, Abgaben und Versicherungskosten sowie die Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten (auch an "Dach und Fach") auferlegt, spricht man von einer Triple-Net-Miete (übersetzt: dreifach Netto). Problematisch bei der Triple-Net-Miete ist, dass dem Mieter nach der bisherigen obergerichtlichen Rechtsprechung die Instandhaltung und Instandsetzung an Dach und Fach nicht in Allgemeinen Geschäftsbedinungen auferlegt werden kann. Dies ist nur individualvertraglich möglich, wobei z.T. auch noch vorausgesetzt wird, dass die Instandsetzungs- und Instandhaltungsverpflichtung des Mieters bei der Bemessung des Mietzinses berücksichtigt wurde. Zudem wird empfohlen, den Mietvertrag dann ausdrücklich als "Triple-Net-Mietvertrag" zu bezeichnen, damit klar wird, dass es sich um einen eigenen Vertragstyp handelt, der vom gesetzlichen Leitbild der Miete abweicht.

Schwerindustrie

Schwerindustrie ist der Oberbegriff für Bergbau, Eisen- und Stahlindustrie sowie den Tagebaubergbau als auch die Schwerchemie. Weiter gefasst schließt er auch andere Grundstoffinudustrien ein. Der Bereich Schwerindustrie ist ein sehr spezieller eigenständiger Bereich, auf den hier nicht näher eingegangen wird, da er aufgrund seiner Spezialisierung und seines Umfangs kein Thema für kleine bis große Maklerunternehmen oder Immobilienberater darstellt.

Speditionsanlage

Speditionsanlagen sind für alle Logistiker interessant, die schnelldrehende Güter haben, kein Lager unterhalten, also ihr Lager in den LKWs auf die Autobahnen auslagern oder unsortierte Ware umkonfektionieren und "sortenrein" an die Endverbrauchermärkte oder den Endverbraucher liefern. Ein Cross-Dock mit seinen vielen Toren und der fehlenden Lagerfläche ist eine Immobilie, mit der nicht jeder Logistiker etwas anfangen kann. Auf der anderen Seite ist diese Immobilienart nicht so häufig auf dem Markt. Ihre meist gute Lage an den Verkehrsknotenpunkt macht sie aber für viele national und international tätige Unternehmen zusätzlich interessant.

Speziallagerhallen

Speziallagerhallen, wie bspw. Kühlhallen, Tiefkühlhallen, Gefahrgutlager, HRL etc. haben, wie ihr Name schon sagt, eine sehr eingeschränkte Nutzung. So ist ein Kühllager oder ein Hochregallager nur für einen kleinen speziellen Kundenkreis interessant. Dies ist Fluch und Segen zugleich: Zwar ist es schwierig, den möglichen Nutzer zu identifizieren, dafür hat dieser aber auch nur eine kleine Auswahl an möglichen Objekten zur Auswahl, da diese Spezialhallen dünn gesät sind. Im besten Fall bietet man dem Nutzer die einzige lokal verfügbare Immobilie an und die Chancen zum eigenen Abschluss steigen gewaltig.

Staplerladestation

Eine Staplerladestation ist eine Ladestation für elektrisch betriebene Gabelstapler. "Elektrostapler" haben den Vorteil, dass sie geräuscharm und sehr umweltfreundlich sind. Daher kommen sie in der Praxis häufig zum Einsatz. Angetrieben wird der Elektrostapler durch eine Batterie. Für diese wird eine entsprechende Ladestation benötigt. Unterschieden wird bei den Ladeanlagen zwischen der Batterieladestation (separater Raum zum Laden von Batterien) und dem Einzelladeplatz (für das Laden von Batterien kenntlich gemachter Platz in einer Halle). Eine Baterieladeanlage wird dann notwendig, wenn der Stapler, z.B. aufgrund eines Mehrschichtsbetriebs, ohne größere Unterbrechung im Einsatz ist.

Stellplätze

Werden Anlagen errichtet, bei denen ein Zu- und Abfahrtsverkehr zu erwarten ist, sind Stellplätze ausreichender Anzahl herzustellen, vgl. z.B. Art. 47 Bayrischer Bauordnung (BayBO) Von der Stellplatzpflicht werden alle baulichen Anlagen erfasst, die nach ihrer Art, Zwecksbestimmung oder Nutzung Ziel und/oder Ausgangspunkt für Kraftfahrzeuge sein können. Ein Unterschied zwischen Personen und Lastfahrzeugen wird dabei nicht gemacht. Daher kann auch die Errichtung einer Logistikimmobilie die Pflicht nach sich ziehen, ausreichend Stellplätze bereitzustellen. Die Menge der bereitzustellenden Stellplätze richtet sich üblicherweise danach, wie hoch der objektive Bedarf der baulichen Anlage ist. Bei einer Logistikimmobilie sind auch die Personenkraftfahrzeuge der angestellten Mitarbeiter zu berücksichtigen.

Streckengeschäft

Form der Warendistribution, bei der die Ware von einem Glied der Absatzkette, z.B. einem Hersteller, direkt, unter Umgehung des Großhandels, an den Einzelhändler geliefert wird. Der Großhandel hat nur eine disponierende Funktion, indem Auftrags-, Rechnungs- und Zahlungsweg über ihn führen.

Supply Chain

Der Weg eines Rohstoffs von seiner Lagerstätte bis zum Verbraucher, mitsamt der in jeder Stufe erfolgten Wertsteigerung (Mehrwert), wird Wertschöpfungskette genannt (auch logistische Kette oder Supply Chain).

Supply-Chain-Management

Unter Supply-Chain-Management versteht man Lieferkettenmanagement oder auch Wertschöpfungskettenmanagement. Hierbei geht es um das Planen, das Steuern und das Kontrollieren der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen an der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen. Ein kontinuierlicher Informationsfluss ist ein wichtiges Kriterium für eine optimale Kooperation. An der Supply-Chain sind vor allem Lieferanten und Kunden beteiligt.

Regalsysteme

Regale und Regalsysteme sind in Lager- und Umschlagshallen unverzichtbare Bestandteile. So vielfältig die Waren sind, die gelagert werden müssen, so umfangreich ist das Angebot an Regal- und Lagersystemen. Neben Einfahr-, Fachboden- und Turmregalen gibt es in der Logistik Kassettenregale, Umlaufregale oder Einschubregale. Weit verbreitet in allen industriellen Bereichen ist das Palettenlager.

Regionallager

Das Regionallager ist Bestandteil eines Netzwerkes zur Versorgung der Kunden. Es dient der Lagerung von Sortimenten für eine definierte Region und wird von den Lieferanten entsprechend beliefert.

Re-Insourcing

Wiedereingliederung einer ausgelagerten Funktion zum Beispiel nach Ablauf eines Outsourcing-Vertrages.

Reverse Logistics

Rückführung und Wiederverwendung bzw. -verwertung von Produkten und Materialien in Kreislaufwirtschaftsprozessen.

Paketdienste

Kennzeichen der Paketdienste ist der hohe Standardisierungsgrad der angebotenen Leistungen, der insbesondere in fest definierten Höchstwerten für Gewicht und Abmessungen der zu befödernden Güter (Pakete) zum Ausdruck kommt. Die Gewichtsgrenlze liegt je nach Anbieter zwischen 30 und 40 kg. Im Gegensatz zu Kurier- und Expressdiensten werden die Laufzeiten nicht garantiert, sondern nur mit hoher Wahrscheinlichkeit eingehalten.

Palettenregal

Regal, das gemäß Abmaße und Tragkraft speziell für die Aufnahme von Paletten geeignet ist. Palettenregale gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen, die sich im Wesentlichen durch die Universalität bezüglich der aufzunehmenden Paletten (DIN, Euro, Düsseldorfer, etc.) und durch die Zugriffsflexibilität unterscheiden.

Photovoltaikanlage

Verfügt die Logistikimmobilie über ein großes Flachdach, was oft er Fall ist, kann es wirtschaftlich gesehen durchaus lobenswert sein, die Dachfläche an einen Anlagenbetreiber zur Errichtung einer Photovoltaikanlage zu vermieten bzw. zu verpachten. Dies setzt natürlich voraus, dass sich das Dach in einem einwandfreien Zustand befindet und sich keine Bäume oder Bauten in näherer Umgebung befinden, die Schatten auf das Dach werfen könnten. Ist ein solcher Baumwuchs zu befürchten, sollten vertraglich z.B. entsprechende Rechte bzw. Pflichten zum Beschneiden der Bäume vereinbart werden.

Produktionslager

Unternehmen, die vorwiegend in der Produktion zu tun haben, brauchen sogenannte Produktionslager. Hierbei werden Roh- und Betriebsstoffe, Komponenten, halbfertige und fertige Erzeugnisse gelagert, um jederzeit für die Produktion bereit zu stehen. Diese Lagerhallen verfügen über Merkmale wie Rampen, Torandienungen und einer Höhe von maximal acht Metern.

Produktionslogistik

Gesamtheit der logistischen Aufgaben und Maßnahmen bei Vorbereitung und Durchführung des Warenflusses über alle Stufen der Produktion, Leistungserstellung

POS

Point of Sale, Verkaufspunkt

Outsourcing

Mit Outsourcing, zu Deutsch Auslagerung, wird die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen bezeichnet.

Nabe-Speiche-System

Ein zentraler Umschlagspunkt in einer Region (Nabe) bedient eine definierte Anzahl von Bedarfspunkten (z.B. Depots), Verkehre zwischen den Bedarfspunkten entfallen. Dadurch reduziert sich die Zahl der möglichen Verkehrsverbindungen und Größendegressionseffekte können genutzt werden.

Makrolage

Die Makrolage bezeichnet die räumliche Lage eines Objekts in Hinsicht auf Infrastruktur und des großflächigen Umkreises. Kommune, Gemeinde und Politik legen die Makrolage fest. Des Weiteren ist vor allem eine genaue Untersuchung des Standorts hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit wichtig, d.h. Einwohnerzahl, Konkurrenz, örtliche Struktur, um den optimalen Platz zu finden.

Mesoebene

Die Mesoebene umfasst die Analyse der Umgebung, die in unmittelbarer Nähe zur Logistikimmobilie steht (zumeist das jeweilige Gewerbegebiet). Üblicherweise werden gewisse Gesichtspunkte zur Analyse des Umfelds herangezogen. Diese bestehen beispielsweise aus der geringen Entfernung der Immobilie zur nächsten Autobahnauffahrt, aus geringem Ampel-, sowie Wohnaufkommen, aus einem 24-Stunden-Betrieb, aus verschiedenen Serviceangeboten, aus marktüblichen Miet- und Grundstückspreisen, etc.

Mikrolage

Die Mikrolage gibt einen engeren und detailreicheren Überblick als die Makrolage. Hierbei sind die Eigenschaften des Gewerbegebiets, die angrenzenden Nachbarsgebäude, die Position der Straßen und der Immobilien und die Umgebungseinflüsse wichtig. Beispielsweise konzentriert man sich hier auf einen Stadtteil und dessen lokale Gegebenheiten. (immoscout)

Multimodalität

Um einen kosten- und leistungsoptimierten Umschlag und Transport auch für in Zukunft steigende Güter- und Verkehrsmengen gewährleisten zu können, ist auf eine Verknüpfung der unterschiedlichen Transportwege zu achten. So verbirgt sich hinter dem Begriff Multimodalität die Andienung des Standortes über Schiene, Straße, Wasser und Luft (Bahn, LKW, Schiff, Flugzeug). Bei "trimodaler Andienung" fehlt einer der vier Transportwege"

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen