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DAF

Delivered At Frontier. Geliefert Grenze (Incoterm)

DDP

Delivered Duty Paid. Geliefert verzollt, der Verkäufer trägt alle Kosten und Gefahren bis Bestimmungsort (Incoterm)

DDU

Delivered Duty Unpaid. Geliefert ohne Einfuhrzoll, der Verkäufer trägt alle Kosten und Gefahren bis Bestimmungsort (Incoterm)

DEQ

Delivered Ex Quay. Geliefert ab Kai im Bestimmungshafen, verzollt. (Incoterm)

DES

Delivered Ex Ship. Geliefert ab Schiff im Bestimmungshafen, ohne Einfuhrzoll (Incoterm)

Disposition

Organisationseinheit verantwortlich für den termin- und mengengerechten Warenbezug

Distribution

Alle Prozesse, die zwischen Produzenten und Händlern bis hin zum Konsumenten im Absatzkanal ablaufen

Distributionscenter

Ort, an dem Ware gelagert und umgeschlagen sowie in der Regel kunden- bzw. auftragsspezifisch zusammengestellt wird. Der Schwerpunkt der Distributionszentren liegt auf makrologistischen Funktionen, insbesondere dem Zeitausgleich. Hier wird auch oft Cross-Docking betrieben.

Distributionslager

Das Distributionslager verbindet logistische Funktionen, wie Wareneingänge, Lagerhaltung, Komissionierung, Warenversand, Umschlag und Transport. Die vollständige Warenmenge von Fertig- und Handelswaren erleichtert die auftragsspezifische Zusammenstellung für den Versand. Distributionslagerhallen sind in der Regel größer als 10.000 m2 und haben eine Höhe von mehr als 10-12 m Unterkante Binder. Des Weiteren wird zwischen regionaler Belieferung (Handelsunternehmen) und überregionaler Belieferung (Ersatzteil- bzw. After-Sales-Bereich) unterschieden.

Distributionslogistik

Die Distributionslogistik, auch Vertriebs- oder Absatzlogistik genannt, verknüpft die Tätigkeiten von Lager, Umschlag und Transport und begleitet diese von vor der Produktion bis hin zum Abnehmer. Dabei spielen Aktivitäten, wie Entscheidungen, Informationsaustausch, Steuerung und Kontrolle eine große Rolle, sodass ein reibungsloser Ablauf bis hin zum Vertrieb gewährleistet werden kann. Distributionsaufgaben gliedern sich in drei Bereiche, in strategische, taktische und operative. Die strategische Aufgabe besteht vor allem darin, seine Absatzwege (Weg der Ware von Produktion bis Verbrauch) und –organe (beispielsweise Außendienstmitarbeiter oder der Einzelhandel) zu strukturieren. Bei den taktischen Aufgaben, wird überlegt, ob die Waren mit dem eigenen Fuhrpark ausgeliefert werden, oder ob es kostengünstiger ist, den Transport extern zu vergeben. Operative Aufgaben bestehen wiederum aus dem Transport, dem Verpacken oder der Tourenplanung. Abschließend ist festzuhalten, dass mit einer optimalen Distributionslogistik, kann erstens der Kunde seine Ware so schnell und bequem wie möglich erlangen, können zweitens die Betriebskosten minimiert werden und kann drittens der Produzent bestmöglich auf die Vermarktung seiner Produkte einwirken.

Double-Net

Bei einer Double-Net-Miete trägt der Mieter Betriebskosten einschließlich Steuern, Abgaben und Versicherungskosten. Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten für Dach und Fach zählen allerdings nicht dazu.

Drittverwendbarkeit

auch: Drittverwendungsfähigkeit.

Unter einer Drittverwendungsfähigkeit versteht man die Möglichkeiten der Nachnutzung einer Immobilie im Sinne der ursprünglich geplanten Nutzung, wenn der bisherige Mieter ausgezogen ist.

Dunkelstrahler

Es gibt mehrere Methoden, eine Gewerbe- oder Lagerhalle zu beheizen. Der Dunkelstrahler ist die günstigste und am weitesten verbreitete Art der Hallenbeheizung im Lagerbereich. Er ist eine spezielle Form der Infrarotstrahler, d.h., die Wärme wird als Infrarotstrahlung über Strahlrohre gleichmäßig im Raum verteilt. Man erspart sich somit die teure Erwärmung des gesamten Luftvolumens der Halle. Der Dunkelstrahler kommt mit Industrie- und Gewerbebau dann zum Einsatz, wenn größere Hallenhöhen (ab 3 m) den Einsatz herkömmlicher Luftheizungen ineffektiv machen. Dunkelstrahler werden direkt befeuert und können so eine geschlossene Verbrennung gewährleisten, was eine kontrollierte Abführung der Abgase erlaubt.

Durchlaufregallager

Durchlaufkanäle für Paletten, Behälter o. ä., die nebeneinander und/oder übereinander angeordnet sind. Die Paletten oder Behälter bewegen sich auf geneigten Rollenbahnen aufgrund der Schwerkraft zu den Entnahmestellen, wo die Kommissionierung erfolgt. Die Beschickung erfolgt von der anderen Seite der Rollenbahn, wodurch das Prinzip First in First out gewährleistet ist.

Durchlaufzeit (DLZ)

Zeitdauer zwischen Beginn der ersten Aktivität und dem Ende der letzten Aktivität, bezogen auf eine bestimmte Aktivitätsfolge.

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