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LOGISTIK - ECKPFEILER DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT

LOGISTIK ALLGEMEIN

Im Allgemeinen beschäftigt sich die Logistik mit der Planung, Steuerung und Optimierung von Güter-, Informations- und Personen¬strömen. Im wirtschaftlichen Sinn zählen zu diesen Strömen das Transportieren, Lagern, Umschlagen, Kommissionieren, Sortieren, Verpacken und Verteilen von Gütern. Bei Stückgütern spricht man vom Materialfluss. Die Gesamtheit all dieser einzelnen Prozesse kann unter dem Begriff Logistik zusammengefasst werden.

Die Logistikbranche gehört zu den bedeutendsten Branchengebieten der gesamten Weltwirtschaft. Dies lässt sich vor allem auf die Globalisierung zurückführen. Die Logistikbranche ist der drittgrößte Wirtschaftssektor in Deutschland und erzielte im Jahr 2019 einen Umsatz von 279 Milliarden Euro.

ARTEN DER LOGISTIK

Die Logistik beziehungsweise die Wertschöpfungskette eines Unternehmens kann man in vier Teilbereiche untergliedern.

Beschaffungslogistik:
Die Beschaffungslogistik steht am Anfang der Wertschöpfungskette. In dieser Periode geht es um die Beschaffung von Materialien und Rohstoffen und um die Auswahl der Lieferanten. Zusätzlich erfolgt eine Qualitätsprüfung der Rohstoffe. Moderne Produktionen sind oft eng getaktet, daher ist es wichtig, die Ankunft von Rohstoffen an den verarbeitenden Produktionsstätten genau zu planen, damit diese nicht verzögert beginnen müssen. Eine zu schnelle Bereitstellung von Rohstoffen ist allerdings kontraproduktiv, da dies höhere Lagerkosten zur Folge hat.

Produktionslogistik:
Die Produktionslogistik ist ein Bereich mit vielen Aufgaben und Prozessen. Im Wesentlichen geht es um die Kontrolle und Optimierung der Produktion und der Transportwege. Zusätzlich wird versucht, die Herstellung hinsichtlich ihrer Kosten noch effizienter zu gestalten. Dabei geht es ebenfalls um eine genaue Kalkulation der Bestände, um Lagerkosten zu senken. Um diesen Bereich der Logistik zu optimieren, kann die Beratung durch einen Experten dabei helfen, für eine gesteigerte Kosteneffizienz zu sorgen.

Distributionslogistik:
Wenn von Logistik die Rede ist, wird damit häufig die Distributionslogistik beziehungsweise die Absatzlogistik gemeint. Dabei geht es hauptsächlich um die Vermittlung und den Versand von Waren oder Informationen. Distributionslogistiker kümmern sich um einen besonders wichtigen Weg der Transportkette: den Weg zum Kunden. Gerade in Zeiten des E-Commerce wird es immer bedeutsamer, dass die Waren pünktlich und unbeschädigt beim Kunden ankommen. Maßgeblich hierbei ist vor allem die Überwindung der sogenannten letzten Meile, also den Weg vom städtischen Logistikzentrum zur Haustür der Kunden. Zusätzlich versuchen Distributionslogistiker die Menge der benötigten Verpackung zu reduzieren, um die Kosten zu senken, aber auch um die Umweltbilanz zu verbessern.

Entsorgungslogistik:
Die Entsorgungslogistik erstreckt sich über den gesamten Prozess der Wertschöpfungskette und muss über den gesamten Wertschöpfungsprozess gewährleistet werden. Daher sollte die Entsorgungslogistik nicht unterschätzt werden. Immer wieder fallen Produktionsabfälle oder Verpackungsmaterialen an, die ordnungsgemäß beseitigt werden müssen. Die Entsorgungslogistik befasst sich aber nicht nur mit dem reinen Transport der Abfälle, sondern untersucht auch, wie und wo solche zu vermeiden sind. Damit wird ihr eine bedeutende Rolle hinsichtlich des Umweltschutzes zuteil.

 

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ZIELE DER LOGISTIK

Die Logistik ist ein weitreichender Begriff, der alle Bereiche der Unternehmensaktivitäten umfasst. Gerade in Zeiten der Globalisierung und des wachsenden E-Commerce kommt der Branche große Bedeutung zu.

Die fortwährende Aufgabe der Logistikbranche besteht in der Gewährleistung des Transports, der Lagerung, Bereitstellung, Beschaffung und Verteilung von Gütern und auch von Informationen.

Wesentlicher Aspekt ist auch die beständige Optimierung aller nötigen Prozesse der Wertschöpfungskette. Dazu zählt nicht nur die direkte Kostensenkung, sondern vor allem eine bessere Flexibilität der logistischen Systeme oder die Beeinflussung von äußeren Faktoren. Um dies zu gewährleisten, sollte bei der Wahl der jeweiligen Logistikimmobilie ein Augenmerk darauf gelegt werden. Bei der Wahl des richtigen Standorts sowie der passenden Flächen für das individuelle Geschäftsmodell sollte idealerweise ein Experte zu Rate gezogen werden, der die Prozesse innerhalb der Hallen einschätzen kann und darüber hinaus die regionalen Besonderheiten kennt.

LOGISTIK DER ZUKUNFT

Wie viele andere Wirtschaftssektoren wird auch die Logistikbranche einen weitreichenden Strukturwandel erfahren. Der Klimawandel, der Mangel an Fachkräften sowie immer neue Serviceangebote an die Kunden – all das treibt die Logistiker dazu, nach neuen Lösungen für verschiedene Prozesse zu suchen. Dabei sind einige „Zukunftstechnologien“ bereits heutzutage im Einsatz.

Dass der Einsatz von künstlichen Intelligenzen ein gewaltiges Potenzial bietet, ist den meisten bewusst. Mit ihrer Hilfe können Spediteure ihre Prozesse effizienter gestalten, Daten leichter erfassen und auch Ausfallzeiten verhindern. Schon heute arbeiten automatisierte Lager-Roboter Seite an Seite mit den menschlichen Kollegen. Selbstfahrende Lieferfahrzeuge oder Gabelstapler bieten den Vorteil, dass sie 24 Stunden ohne Pausenzeiten bei jeglichen Bedingungen gleichsam effizient arbeiten.

Die weltweite Vernetzung ist heutzutage gar nicht mehr wegzudenken. Selbst einzelne Warenhäuser sind miteinander vernetzt, indem sie alle Objektdaten wie Lagerbestände und ähnliches miteinander teilen. Und der Versandweg eines Pakets kann durch die Datenübertragung in Echtzeit verfolgt werden. Logistiker, die sich einer leistungsfähigen Informationstechnologie bedienen und damit effiziente arbeitende Schnittstellen direkt an die Warenwirtschaftssysteme ihrer Kunden anbinden, schaffen bereits die Grundlagen für optimale Logistikprozesse.

Ein bedeutender Aspekt der Logistikbranche ist die Multichannel-Logistik. Hierbei wird sich stets jenem Vertriebsweg bedient, welcher sich am effizientesten herausstellt. Denn nicht immer ist das Straßennetz die schnellste oder kostengünstigste Alternative. Manche Transportwege lassen sich besser per Schiff, Güterzug oder Flugzeug überbrücken. Gerade internationale Transportwege können durch äußere Einflüsse, allen voran politische (zum Beispiel dem Brexit) beschränkt werden. Hierfür gilt es auch von Seiten der Logistik Lösungen zu finden. Für solche Geschäftsmodelle sind Güterverkehrszentren (GVZ) eine gute Standortoption.

LOGIVEST IST AUTHENTISCH, PERSÖNLICH, ENGAGIERT, REGIONAL.

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