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Top Logistikregion Östliches Ruhrgebiet

Östliches Ruhrgebiet

Der Strukturwandel, in dem sich das östliche Ruhrgebiet befindet, ist in vollem Gange und wirkt sich auch auf die Strukturen der Logistikbranche aus. Während früher die Schwerindustrie der vorherrschende Wirtschaftsfaktor war, verliert diese zunehmend an Bedeutung und der Dienstleistungssektor rückt in den Fokus. Gleichzeitig führt der Niedergang des Kohleabbaus und die Schließung vieler Fabriken zu einem hohen Angebot an kurzfristig verfügbaren Arbeitskräften. Verkehrstechnisch ist das östliche Ruhrgebiet hervorragend angebunden – egal ob Straße, Schiene, Wasser oder Luft. Die Straßeninfrastruktur ist jedoch teilweise überlastet und daher stauanfällig.

Key Facts zur Top Logistikregion Östliches Ruhrgebiet

  • Verfügbarkeit von Arbeitskräften: Die hohe Arbeitslosenquote ermöglicht kurzfristige Einstellungen.

  • Gute Absatzmärkte: Das Ruhrgebiet als Ballungszentrum ist für die Einzelhandelsbranche äußerst attraktiv.

  • Brownfield-Redevelopments: Viele ehemalige Produktionsstandorte können für die Logistiknutzung umgewidmet werden.

  • Moderne, erschwingliche Logistikflächen: Der Anteil an Neubauimmobilien, die nach 2015 entstanden, ist äußerst hoch. Die Miet- und Kaufpreise hingegen fallen für eine Top-7-Region eher niedrig aus.

Das östliche Ruhrgebiet ist auf nahezu jedem Verkehrsweg gut erreichbar. Für die maritime Logistik sind die Häfen Dortmund, Gelsenkirchen, Hamm und Lünen an die Nordseehäfen angebunden. Am Dortmunder Hafen existiert ein Containerterminal. Dort findet der Umschlag von Massen- und Schüttgut statt, zudem werden lokal ansässige Handelsunternehmen versorgt. Für den Warenumschlag und für kombinierte Frachtverkehre stehen das Güterverkehrszentrum (GVZ) Herne/Emscher sowie die Container-Terminals in Unna-Bönen und Marl zur Verfügung. Über den Flughafen Dortmund ist die Region an den internationalen Luftfrachtverkehr angebunden, allerdings ist die Bedeutung des Flughafens im deutschlandweiten Vergleich eher niedrig. Zudem besteht ein Nachtflugverbot.

Was den Markt für Logistikflächen betrifft, stechen vor allem großflächige Ansiedlungen im Bereich der Big-Box-Logistik hervor. Kleinere Objekte sind hingegen weniger repräsentiert. Im deutschlandweiten Vergleich ist das Neubauvolumen von Logistikimmobilien seit 2015 äußerst hoch, wovon auch die Logistikprozesse im östlichen Ruhrgebiet profitieren.

Den größten Anteil an Logistikflächen im östlichen Ruhrgebiet nehmen Unternehmen aus dem Einzelhandel ein.
Hierfür zeichnet insbesondere die Distribution innerhalb der bevölkerungsstarken Region verantwortlich. Dagegen sind Logistikdienstleister vergleichsweise wenig vertreten. Sie machen lediglich ein Viertel aller Logistikflächen aus. Auch der Stellenwert der Industrie ist entsprechend des wirtschaftlichen Wandels gesunken. Die Tatsache, dass mit dem Areal der ehemaligen Westfalenhütte in Dortmund eine der größten Logistikflächen des Ruhrgebiets vom Einzelhändler Rewe genutzt wird, versinnbildlicht diesen Umbruch.

Wichtige Nutzer aus dem Bereich der Industrie sind Pilkington (AGR Europe) oder die Klingele Papierwerke.
Bei den Logistikdienstleistern ist vor allem DHL zu nennen. Das Unternehmen betreibt ein großes Lager in Unna.

Ihr persönlicher Ansprechpartner für die Top Logistikregion Östliches Ruhrgebiet

Thomas Schmidt
Thomas Schmidt
Geschäftsführer Logivest NRW GmbH
"Im östlichen Ruhrgebiet ist derzeit viel in Bewegung. Dies sorgt für positive und negative Tendenzen – dennoch bieten die gute Verfügbarkeit von Arbeitskräften und der enorme Absatzmarkt im größten Ballungszentrum Deutschlands viele Chancen für die Akteure der Logistikbranche."
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