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Top Logistikregion Donau

Donau

Die Logistikregion Donau ist durch den gleichnamigen Fluss geprägt, der ab Kelheim nicht nur Bundeswasserstraße ist, sondern auch das Tor zu Donauländern wie Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Insbesondere die Häfen Deggendorf, Regensburg und Straubing-Sand bilden wichtige trimodale Umschlagknoten. Die starke Industrie in der Umgebung, insbesondere vertreten durch Automobilzulieferer und -produktion, sorgt für eine hohe Nachfrage nach Logistikdienstleistungen. Dadurch herrscht jedoch eine starke Konkurrenz im Wettbewerb um gute Flächen und qualifizierte Arbeitskräfte.

Key Facts zur Top Logistikregion Donau

  • Tor nach Südosteuropa: Die Donau erlaubt den Frachtverkehr per Schiff unter anderem nach Österreich, Ungarn, Rumänien und bis in die Ukraine. Das Autobahn- und Schienennetz bindet die Region nach Norden, Süden und Westen an.
  • Trimodale Anbindung: Die Logistikregion ist auf Wasser, Straße und Schiene exzellent angebunden und ist Heimat großer intermodaler Umschlagzentren. Einzig der nächste Frachtflughafen ist relativ weit entfernt.
  • Umkämpfter Arbeitsmarkt: Die starke Industrie sorgt zwar für eine hohe Nachfrage, ist aber auch ein starker Konkurrent um qualifizierte Arbeitskräfte.
  • Internationale Player: BMW als größtes Unternehmen der Region prägt mit seinen Zulieferketten auch die lokale Logistik, sowohl durch eigene Flächen sowie durch die Nachfrage nach Dienstleistungen.

Die Anbindung auf dem Wasser und über Land ist hervorragend. Die Donau ermöglicht eine optimale Verbindung nach Südosteuropa, von Österreich bis in die Ukraine. Von den Häfen Deggendorf, Regensburg und Straubing-Sand aus ist ein effizienter Warentransport in die Nordsee sowie ins Schwarze Meer möglich. Die DUSS-Terminals Landshut und Regensburg-Ost erlauben den Warenumschlag zwischen Straße und Schiene. Mit den Autobahnen A 92 und A 93 ist die Donau-Region an benachbarte Großräume wie München und Nürnberg angebunden, über die A 3 an Österreich und sogar bis in die Niederlande. In Regensburg und Landshut verknüpfen Güterverkehrszentren die Straße mit Containerzügen, die regelmäßig bis an die Nordseeküste verkehren.

Einzig der Transport per Luftfracht ist eingeschränkt: Der nächste Frachtflughafen ist in München, in der Donau-Region selbst gibt es keine Luftfrachtanbindung. Das schränkt die Flexibilität der Logistikregion ein und könnte ein Faktor sein, der zu dem geringen überregionalen Bekanntheitsgrad der Logistikcluster in der Region Donau beiträgt.

Die mit Abstand wichtigsten Akteure in der Donau-Region gehören zur Automobilindustrie. BMW hat ein großes Werk in Dingolfing, in dessen Nähe sich zudem mehrere Zulieferer angesiedelt haben. Dieses Netzwerk sorgt für eine hohe lokale Logistiknachfrage. Der Groß- und Einzelhandel fällt weniger ins Gewicht. Von dieser Branche genutzte Logistikflächen konzentrieren sich hauptsächlich um Straubing und den Regensburger Norden. Logistikdienstleister haben insgesamt einen eher geringen Anteil an der gesamten Flächennutzung, obwohl einzelne Unternehmen wie Kühne & Nagel mit großflächigen Ansiedlungen vertreten sind.

Die Automobilbranche prägt daher auch die Flächenverteilung: Der Anteil an sehr großen Grundstücken mit mehr als 100.000 Quadratmetern ist insbesondere aufgrund der Bedürfnisse von BMW überdurchschnittlich hoch. Auf der anderen Seite ist der Anteil sehr kleiner Logistikflächen mit weniger als 10.000 m² ebenfalls relativ groß. Beim Blick auf die Altersstruktur der Logistikimmobilien fällt auf, dass es zwei große Neubauschübe zwischen 2001 und 2005 sowie zwischen 2011 und 2015 gab.

Ihr persönlicher Ansprechpartner für die Top Logistikregion Donau

Alexander Frank
Alexander Frank
Logistikimmobilienberater Südostbayern
„Die starke lokale Industrie und die gute Infrastruktur – insbesondere nach Österreich und Südosteuropa – machen die Logistikregion Donau zu einem Hidden Champion. Um die Potenziale der Region vollends zu realisieren, müsste eine Anbindung auf dem Luftweg vorhanden sein. “
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