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Top-Logistikregion Bremen / Bremerhaven

Bremen / Bremerhaven

Die Logistikregion um Bremen und Bremerhaven zeichnet sich durch eine leistungsstarke Infrastruktur aus.
Von entscheidender Bedeutung sind die drei Seehäfen, von denen der JadeWeserPort tideunabhängig ist und
damit über einen Wettbewerbsvorteil beispielsweise gegenüber dem Hamburger Hafen verfügt.
Ein moderates Miet- und Preisniveau und eine hohe Kapazität an freien Flächen führen zu ausgezeichneten Ansiedlungsmöglichkeiten im Vergleich zu anderen Regionen mit ähnlich guter Infrastruktur. Im Bereich des Schienenverkehrsnetzes besteht hingegen Aufholpotenzial, um die Bedeutung für den Hinterlandverkehr zu stärken.

Key Facts zur Top-Logistikregion Bremen / Bremerhaven

  • Großes Entwicklungspotenzial: Freie Flächen und moderate Kosten sorgen für gute Ansiedlungsvoraussetzungen – auch bei Big-Box-Immobilien mit mehr als 50.000 m².
  • Seefrachthotspot: Die Terminals in Bremen (Massengüter und Schwergut), Bremerhaven (Container und Automobile), Wilhelmshaven (Mineralölprodukte) und Nordenham (Offshore-Komponenten) bieten eine spezialisierte Infrastruktur für die Schiffslogistik.
  • Demografische Risiken: Die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage in der Logistikregion erleichtert die Arbeitskräftegewinnung, führt aber zu einer deutlichen Abwanderungsprognose.
  • Hohe öffentliche Akzeptanz der Logistikbranche: Die geringe Industriedichte der Region sowie eine über-
    durchschnittliche Arbeitslosigkeit sorgen für eine intensive Unterstützung von Ansiedlungen durch
    Verwaltung und Politik.

Die Seefracht übt prägenden Einfluss auf die Logistikregion aus – drei der fünf nach Frachtaufkommen größten deutschen Seehäfen befinden sich in und um Bremen. Der erst 2012 in Betrieb genommene JadeWeserPort hat dabei mit seiner Tideunabhängigkeit ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den anderen deutschen Nordseehäfen.
Das Güterverkehrszentrum Bremen (GVZ) war das erste seiner Art in Deutschland und wird seit seiner Gründung regelmäßig modernisiert. Um die Bedeutung für den Hinterlandverkehr zu stärken, müssten jedoch weitere Investitionen in die aktuell bereits an der Kapazitätsgrenze operierende Schieneninfrastruktur im Umland erfolgen.
Die straßenseitige Andienung der Güterumschlagsplätze von Westen, Osten und Süden erfolgt hingegen über ein ausgezeichnet ausgebautes Autobahnnetz. Hamburg und das Ruhrgebiet sind über die A 1 sowie die Niederlande über die A 28 gut erreichbar. An die Automobilindustrie im Raum Braunschweig-Wolfsburg ist die Region über die A 27 und A 7 ebenfalls angebunden.

Die Region wird neben Logistik- und KEP-Dienstleistern von Verladern aus den Bereichen Automotive und Einzelhandel dominiert. Einzelne Häfen weisen Spezialterminals auf, beispielsweise für Stückgut in Bremen und für Container in Bremerhaven. Wichtigster Einzelnutzer aus dem industriellen Sektor ist die Daimler AG, die in Bremen den größten Produktionsstandort des Konzernverbunds betreibt. Sowohl die Anteile kleiner Flächen unter 10.000 m² als auch großer Logistikflächen mit mehr als 50.000 m² sind in der Region jeweils leicht erhöht. Dies ist auf die Präsenz produktionsgetriebener Logistik einerseits sowie frachtintensiver Verlader andererseits zurückzuführen. Zahlreiche Logistikdienstleister weisen in und um Bremen Lagerkapazitäten von jeweils mehr als 100.000 m² auf. Während deren Standorte sich im und um das GVZ Bremen konzentrieren, liegt der geografische Schwerpunkt der industriellen Produktion im Süden Bremens in direkter Nähe zum Werk der Daimler AG.

Ihr persönlicher Ansprechpartner für die Top-Logistikregion Bremen / Bremerhaven

Mats-Ole Slowak
Mats-Ole Slowak
Logistikimmobilienberater Norddeutschland
„In der Top-Logistikregion Bremen trifft eine gute Lage auf eine schwierige Demografie: Abwanderungstendenzen und geringe Kaufkraft machen den Standort für manche Nutzergruppen ungeeignet. Für Verlader, die auf spezielle Logistikdienstleistungen angewiesen sind, besteht jedoch viel Potenzial.“
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