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LAGERHALLEN - UMSCHLAGPLATZ FÜR WAREN UND GÜTER

LAGERHALLE – ALLGEMEIN

Lagerhallen und Lagerflächen dienen der Unterbringung und Einlagerung von verschiedenen Waren und Gütern. Darüber hinaus können sie als Umschlagsplatz für jene Waren genutzt werden. Die Nutzer kommen dabei aus den Branchen der Industrie, Produktion, dem Handel sowie der Logistik und dem Spektrum der sogenannten Logistikdienstleister. Der Zeitraum und die Nutzungsweise hängen vom Mieter und seinen branchenspezifischen Bedürfnissen ab. Es wird zwischen den Kategorien Lagerflächen und Fertighallen unterschieden. Im Folgenden wird näher auf die verschiedenen Arten der Lagerhallen und ihrer Nutzungsmöglichkeiten eingegangen.

WELCHE VERSCHIEDENEN ARTEN VON LAGERHALLEN GIBT ES?

Grundsätzlich wird vor allem zwischen reinen Lagerhallen und Produktionshallen unterschieden. Produktionshallen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen hinsichtlich Flächengröße und Ausstattung. Die marktüblichen Objekte weisen durchschnittlich mehrere Tausend Quadratmeter Nutzfläche auf. Diese werden entweder zur Miete oder zum Kauf angeboten. Große Lagerhallen befinden sich häufig „auf der grünen Wiese“, in Gewerbegebieten und Gewerbeparks. Wichtig für diesen Immobilientypen ist eine gute Anbindung an Verkehrsknotenpunkte, Autobahnen, Güterverkehrszentren oder logistisch genutzte Flughäfen. Lagerhallen lassen sich in die Unterkategorien Umschlagshallen, Speziallogistiklager, Produktionshallen, Industriehallen und Freilager aufteilen.

  • Umschlagshallen
  • Speziallogistiklager
  • Produktionshallen
  • Industriehallen
  • Freilager

Diese Arten der Lagerhallen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Flächengröße und ihrer Ausstattung. Die Ausstattung hängt von der Nutzungsweise ab. Während klassische Lagerhallen vor allem große Räume mit Hochregallagern benötigen, sind in Produktionshallen gesonderte Flächen für beispielsweise Maschinenfertigungen ausgewiesen. Seit einigen Jahren steigt die Nachfrage nach innerstädtischen oder zentrumsnahen Hallen aufgrund der Herausforderungen der letzten Meile deutlich an. Bei diesen Hallentypen kommt es neben der Lage auch auf die passende Ausstattung für die speziellen Anforderungen an – beispielsweise ein modernes Verkehrskonzept in Form von Ladestationen für E-Fahrzeuge für die Belieferung der letzten Meile. Innerhalb der Hallen bestehen ebenfalls besondere Anforderungen, da diese der Produktion unterschiedlichster Güter dienen müssen, aber auch für deren Logistik.

STANDORT VON LAGERHALLEN

Der Standort einer Lagerhalle ist einer der wichtigsten Aspekte für das Unternehmen. Lagerhallen können freistehend sein oder Teil eines Gewerbegebiets beziehungsweise eines Gewerbeparks sein. Meistens wird großen Wert auf die Erreichbarkeit nahe gelegener Autobahnen sowie der großen Verkehrsknotenpunkte gelegt. Eine gute Anbindung an das Verkehrsnetz und damit an umliegende Regionen ist gerade für Unternehmen aus der Logistikbranche von höchster Wichtigkeit. Weitere Umschlagsplätze in der Umgebung, zum Beispiel Güterverkehrszentren oder logistisch genutzte Flughäfen, werten den Standort zusätzlich auf. Neben dieser Makrolage sind die Mikrolage sowie Mesolage wichtig. Die Mikrolage schließt auf Unternehmerseite andere Unternehmen ein, die möglicherweise Potenzial für Synergieeffekte bieten. Auf Arbeitnehmerseite profitieren die Mitarbeiter von Angeboten rund um die Immobilie, beispielsweise Supermärkte oder eine gute Anbindung an den ÖPNV.

Die Nachfrage nach innerstädtischen oder zentrumsnahen Hallen steigt.

WELCHE VORTEILE BIETEN LAGERHALLEN?

Lagerhallen haben ihren Vorteil in der Flexibilität. Gerade für Unternehmen ist es wichtig, Lagerflächen flexibel erweitern zu können, um Waren jederzeit liefern und weltweit vertreiben zu können. Damit kann die Kapazität an die Unternehmensansprüche angepasst und eine bessere Wirtschaftlichkeit erzielt werden. Diese Faktoren beziehen sich in erster Linie auf das Anmieten einer Lagerhalle. Gleichzeitig können Lagerhallen eine gute Wertanlage für ein Unternehmen sein. Die Nachfrage nach Immobilien allgemein und nach Logistikimmobilien im Speziellen ist aufgrund des enorm wachsenden E-Commerce-Handels seit Jahren konstant steigend – eine Wertsteigerung ist nahezu unumgänglich. Der Nachteil einer solchen Immobilie im Bestand ist die geminderte Flexibilität. Der Betrieb der Lagerhalle kann an einen Logistikdienstleister ausgelagert werden. Damit wird für den eigentlichen Nutzer ein gewisser Mehraufwand gespart und der Betrieb der Immobilie von fachkundigen Experten übernommen. Das hat auch wirtschaftliche Vorteile, da eine schnelle Inbetriebnahme und ein reibungsloser Betriebsablauf erwartet werden können.

WIE FINDE ICH EINE GEEIGNETE LAGERHALLE?

Bei der Entscheidung für den Kauf oder das Mieten einer Lagerhalle sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Die Anforderungen sind von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich. Das Erstellen einer Checkliste kann dabei helfen, einen Überblick über die individuellen Anforderungen zu behalten. Damit können verschiedene Objekte miteinander verglichen werden, um dann jenes auszusuchen, das den eigenen Ansprüchen am besten genügt. Von Vorteil ist es auch, wenn man seine Kriterien nach Wichtigkeit sortiert. Unternehmen aus der Logistik- und Speditionsbranche, die besonders auf eine gute Anbindung angewiesen sind, sollten auf das Kriterium Infrastruktur großen Wert legen. Ein vorgefertigtes Beispiel einer solchen Checkliste finden Sie hier. Diese geben zum einen eine Idee, auf welche Kriterien man achten sollte, und zum anderen können sie durch eigene Präferenzen ergänzt werden. Um die ideale Immobilie für das eigene Unternehmen zu finden, sollte jedoch Wert auf eine persönliche Beratung gelegt werden, um regionale Besonderheiten zu berücksichtigen.

IMMOBILIENSUCHE ÜBER DAS INTERNET ODER EINEN MAKLER BEAUFTRAGEN?

Sind die wichtigsten Anforderungen definiert, kann mit der Suche nach der Lagerhalle begonnen werden – entweder via Internetrecherche oder durch die Beauftragung eines Maklers. Im Internet gibt es ein umfassendes Angebot an Lagerhallen, sowohl zum Mieten als auch zum Kaufen. Die Suche kann zudem nach persönlichen Präferenzen verfeinert werden. Ein Makler hingegen ist auf die Immobilienbranche spezialisiert und bringt somit eine große Expertise mit sich. Vor allem für speziellere Anforderungen kann der geschulte Marktüberblick eines Logistikimmobilienmaklers einen Vorteil bringen. Schließlich sind nicht nur die Hallenanforderungen zu beachten, sondern auch Faktoren wie die Makro-, Mikro-, Meso- und Marktlage.

 

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WIE VIEL KOSTEN LAGERHALLEN?

Der Preis einer Lagerhalle wird von vielen Faktoren bestimmt. So spielt beispielsweise die Lage der Immobilie eine wichtige Rolle. Eine innerstädtische Lage kann aufgrund der Flächenknappheit in urbanen Gebieten einen großen Einfluss auf den Preis haben. Außerdem wird jedes Objekt individuell hinsichtlich seines Zustands bewertet. Zudem muss nach Zweck und Größe der Lagerhalle unterschiedenen werden. Eine größere Halle muss nicht immer gleich teurer sein. Mit zunehmender Größe ist oftmals ein sinkender Mietpreis pro Quadratmeter zu beobachten. Eine allgemeine Aussage lässt sich nicht treffen – nicht zuletzt da auch das Marktpreisniveau und der Kaufpreis stark zwischen den Bundesländern schwanken. Hierbei hilft die Rücksprache mit einem Makler, der auch die regionalen Bedienungen und Anforderungen kennt. Die wesentlichen Merkmale finden sich in der Lage und dem Nutzwert. Bei großflächigen Objekten lässt sich häufig ein Mietpreis zwischen zwei und vier Euro pro Quadratmeter feststellen.

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WAS SIND WICHTIGE FAKTOREN BEI DER AUSWAHL DER LAGERHALLE?

Es ist vor allem nutzerabhängig, was die wichtigsten Voraussetzungen sind. Eine gute Verkehrsanbindung ist stets ein gewünschtes Attribut der Immobilie. Gerade bei Lagerhallen für die Logistik oder die Produktion sollte eine gute Infrastruktur bestehen. Die Wahl des Standorts ist oftmals eine wirtschaftliche Frage. Gebiete außerhalb von Städten bringen oftmals den Vorteil geringerer Mietpreise mit sich. Für andere Nutzer ist jedoch eine Lage in einem innerstädtischen Gewerbegebiet der passendere Standort. So könnte zum Beispiel ein dezentrales Lager in Kundenähe entstehen, während sich das Lagerzentrum außerhalb des Stadtgebiets befindet. Allgemein gilt es, individuelle Präferenzen zu definieren und diese nach Wichtigkeit geordnet festzuhalten. Je nach Branche können diese sehr divers ausfallen. Es empfiehlt sich dabei, auch über die langfristigen Ziele des Unternehmens nachzudenken. Bei solchen Entscheidungen sollte immer ein Logistikimmobilienexperte hinzugezogen werden.

WELCHE AUSSTATTUNGSKRITERIEN SOLLTEN LAGERHALLEN ERFÜLLEN?

Für individuellere Ansprüche sollte ein branchenspezifischer Kriterienkatalog erstellt werden. Im Folgenden sind einige Ausstattungsmerkmale aufgeführt, die bei der Wahl der passenden Immobilie berücksichtigt werden sollten:

  • Hallenhöhe
  • Bodenbelastung
  • Sprinkleranlage
  • Sprintertore
  • Andienung bzw. mehrseitige Andienung mit kurzem Umschlagsweg
  • Ebenerdige Tore
  • Laderampen
  • Mezzaninflächen
  • Wechselbrücken
  • Gleisanschluss
  • Betriebsgenehmigung an dem Standort
  • Büro- und Sozialflächen
  • Heizungsanlage
  • Lastenaufzug
  • Hygienische und trockene Lagerflächen
  • Verschiedene Sicherheitsstandards
    • 24-Stunden-Videoüberwachung
    • Brandschutzmaßnahmen
    • Gesicherte Ein- und Ausgänge durch ein elektronisches Zutrittssystem
  • Funktionierende Anschlüsse für Strom und Wasser


Immer mehr Wert wird zudem auf eine nachhaltige und moderne Immobilie gelegt. Diese können bei der Berechnung der laufenden Kosten trotz zunächst höherer Mietpreise im Betrieb günstiger sein. Die Nachhaltigkeit einer Immobilie kann dabei durch verschiedene Zertifizierungssysteme nachgewiesen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zum Beispiel bewertet Immobilien hinsichtlich einer Lebenszyklusbetrachtung, ihrer Ganzheitlichkeit und ihrer Performanceorientierung. Dabei werden je nach Erfüllungsgrad der Kategorien Zertifikate in den Klassen Bronze bis Platin verliehen. Weitere wichtige Zertifizierungen sind LEED, WELL und BREEAM. Letzteres steht für BRE Environmental Assessment Method, der BREEAM International ist ein internationaler Bewertungsansatz.

EINE LAGERHALLE MIETEN ODER KAUFEN?

Unternehmen auf der Suche nach einer Lagerhalle oder einem Logistikzentrum stehen meist vor der Wahl: die Immobilie mieten oder kaufen. Die Entscheidung für das jeweilige Finanzierungsmodell hängt dabei von den Präferenzen und Anforderungen des Nutzers ab. Generell sollte diese Entscheidung schon vor der Suche nach einer Lagerhalle erfolgt sein. Dies trägt dazu bei, die Auswahl einzugrenzen und so die Suche zu erleichtern und zu verkürzen. Gerade bei Unternehmen sollte diese Entscheidung nicht ohne die Beratung durch einen Immobilienexperten erfolgen.

Lagerhalle kaufen:

Der Kauf einer Lagerhalle erfordert eine gesunde Liquidität und ein hohes Eigenkapital. Unternehmen könnten für die finanzielle Förderung einen Kredit beanspruchen, doch gerade bei jungen Unternehmen ist es nicht sicher, ob dieser gewährleistet wird. Zumal bei einer 100-Prozent-Finanzierung mit einem hohen Zinsaufschlag zu rechnen ist. Außerdem wird bei einem Immobilienkauf ein großer Teil des Vermögens gebunden und möglicherweise andere Investitionen verhindert. Auf lange Sicht kann sich der Kauf einer Lagerhalle aufgrund der Wertbeständigkeit von Immobilien rentieren. Zudem kann eine gekaufte Lagerhalle nach eigenen Präferenzen umgestaltet werden. Für die unternehmenseigene Bilanz empfiehlt es sich jedoch häufig, auf gemietete Immobilien zu setzen, da diese schneller und einfacher abgestoßen werden können. Und das unabhängig von der aktuellen Marktsituation.

Lagerhalle mieten:

Eine gemietete Lagerhalle bietet meistens den Vorteil einer höheren Flexibilität. Dies ist gerade für jüngere Unternehmen vorteilhaft, denn so kann bei einem größer werdenden Geschäft der gesteigerte Bedarf nach Flächen schneller realisiert werden. Grundsätzlich ist es ratsam vor der Auswahl einer Lagerhalle eine mögliche Unternehmensexpansion zu bedenken. Auch steuerliche Vorteile kann die Anmietung einer Lagerhalle bringen, da die monatlichen Kosten im Gegensatz zu einer Kreditrate steuerlich geltend gemacht werden können. Die Dauer eines Mietvertrags erstreckt sich meistens über mehrere Jahre, was sowohl dem Mieter als auch dem Vermieter eine gewisse Sicherheit bietet. Außerdem bieten einige Objekte die Möglichkeit einer zusätzlichen Anmietung von Erweiterungsflächen noch während eines laufenden Mietverhältnisses. Aber auch bei einer möglichen Verringerung der Flächen sind Verträge inzwischen weitaus flexibler als noch vor einigen Jahren.

WIR UNTERSTÜTZEN SIE BEI DER ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

Nehmen Sie Kontakt mit unseren Logistikimmobilien-Experten auf. Wir beraten Sie gerne und finden mit Ihnen zusammen die passende Lagerhalle.

 

EINE LAGERHALLE SELBST BEWIRTSCHAFTEN ODER EINEN LOGISTIKDIENSTLEISTER SUCHEN?

Der Betrieb einer Lagerhalle kann vom mietenden Unternehmen selbst übernommen werden oder an einen externen Logistikdienstleister ausgelagert werden. Letzteres bietet den Vorteil, dass für das Unternehmen kein erheblicher organisatorischer oder personeller Mehraufwand entsteht. Vor allem junge Unternehmen können vielleicht noch nicht die ausreichende Mitarbeiterkapazität vorweisen, um den Betrieb einer großen Industrieimmobilie aufzunehmen. Logistikdienstleister sind auf ihren Bereich genaustens spezialisiert und können mit einer hohen Expertise überzeugen, die sich auch wirtschaftlich bemerkbar macht.

WELCHE UNTERLAGEN BENÖTIGT MAN FÜR DIE ANMIETUNG EINER LAGERHALLE?

Unternehmen:

  • Handelsregisterauszug oder Gewerbeschein
  • Betriebsbeschreibung
    • Anzahl der Mitarbeiter
    • Lkw-Aufkommen pro Tag
  • Bonitätsauskunft
  • Angaben über den Mietbeginn und den Mietzeitraum
  • Angaben über besondere Ausstattung, die benötigt wird
  • Angaben über die Lagerart
    • Block
    • Regal
    • AKI
  • Personalausweis
  • Bankverbindung
  • Zusätzliche Unterlagen (je nach Anbieter verschieden)

LOGIVEST IST AUTHENTISCH, PERSÖNLICH, ENGAGIERT, REGIONAL.

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